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Freiraum für eigene Gedanken

Umgezogen!

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Hallo. Ich bin umgezogen. Mein neues Zuhause heißt jetzt blog.annegrabs.de. Freu mich, wenn ihr mal vorbeikommt.

Geschrieben von Anne Grabs

September 7, 2009 um 19:13

Bildungskongress der Metro AG

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Kommenden Mittwoch, am 26.08.2009 findet der Bildungskongress der Metro AG in Düsseldorf statt. Gemeinsam mit Basti Hirsch (@cervus), Melanie Unbekannt (@Literatenmelu), Melanie Gottschalk (@melgottschalk) und Hannes Klöpper (@hkloepper) werden wir an der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Kollektive Intelligenz – was wir von der Kapuzenshirt-Generation lernen können“ teilnehmen. „Headliner“ ist Prof. Dr. Kruse (@peter_kruse), der seine aktuelle Studie über die Wertemuster von Digital Natives vorstellen wird. Wir sind zum einen ausgewählt worden, da wir uns als Natives definieren, aber was noch viel entscheidender ist: Wir beschäftigen und Bildung im Kontext Web 2.0.

  • Basti Hirsch: Open Education Bewegung // Hacking Education Projekt
  • Melanie Unbekannt: Bildungsbloggerin // angehende Lehrerin Literatur & Geschichte // Pädagogik & Schule 2.0
  • Melanie Gottschalk: kollektive Wissenskonstruktion // Maschendraht-Community Gründerin // Blog
  • Hannes Klöpper: Leadership als Voraussetzung für erfolgreiche Nutzung von Technologie
  • und ich? Was sich in der Gesellschaft verändert, darf nicht an Schule vorbeigehen! // Studium Pädagogik

Passend dazu habe ich eben ein tolles Zitat über Bildung aus dem Jahr 1973 Werner Heisenberg von entdeckt:

„Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat.“

Und genau das ist es, was wir nicht möchten!

Unsere Überzeugungen:

1. Durch den Einsatz von Web 2.0 Technologien können viele Lernprozesse auch in der Schule vereinfacht werden (z.B. Wissensarchivierung // Wikis).
2. Für die heranwachsene Generation sind diese Technologien selbstverständlich. Sie werden damit groß. Wer davor die Augen verschließt, betrügt die heutige Jugend und kann sie letztlich auch nicht mehr zeitgemäß auf kommende Berufe und gefragte Kompetenzen vorbereiten. Nicht vergessen: Wir leben im Technologie-Zeitalter.
3. Inhalte sind sehr wichtig. Aber brauchen wir einen Bildungskanon? Wir sind einer Fülle von Wissen, welches uns kontextfrei täglich begegnet, ausgesetzt. Dieses Wissen gilt es zu strukturieren und zu klassifizieren.
4. Kooperatives Lernen und Selbststudium. Gemeinsam zu kollektiver Intelligenz – natürlich. Aber auch Phasen des Selbststudiums, der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen Themen sind uns wichtig.
5. Was macht das Internet so interessant? Das Spiel natürlich: Dinge ausprobieren, wieder verwerfen, neu anfangen. Das Internet bietet Möglichkeiten für spielerisches Lernen.

Und warum man dann schnell mal bei Open Education und Schule 2.0 ist, möchte ich an dieser Stelle mit den Worten von Gabi Reinmann erläutern. Gabi Reinmann (26. Mai 2009) Vortrag auf der Veranstaltung DIGITAL learning (München – BLM) Quelle: PDF, Seite 1-2

Szenario I: Wir schaffen die Schule ab und schicken die Schüler zum Lernen ins Web 2.0. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer radikalen Änderung der „Idee Schule“, wie wir sie bisher kennen, die zur Abschaffung führt. Wie kommt man auf so etwas? Man kommt sehr leicht darauf, wenn man sich die Attribute ansieht, die vor allem mit Blick auf das allseits gepriesene Web 2.0 den heute verfügbaren digitalen Medien zu- geschrieben wird. Digitale Medien werden charakterisiert als: multimedial, interaktiv, vernetzt, mobil und partizipativ. Schule verbinden wir dagegen mit den Merkmalen: verbal, frontal, individuell, stationär und hierarchisch. Gibt es größere Gegensätze? Digitale Medien sind in dieser Lesart genau so, wie Schule nicht ist, oder umgekehrt formuliert: Schule ist so, wie digitale Medien nicht sind. Das passt offensichtlich nicht zusammen. Wer also digitale Medien zum Lernen propagiert, muss die Schule, wie sie heute ist, abschaffen.

Szenario II: Wir stellen ein Smart Board ins Klassenzimmer und teilen Lernsoftware aus. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer kompletten Beibehaltung der „Idee Schule“, wie wir sie bisher kennen. Wie kommt man auf so etwas? Auch darauf kann man leicht kommen, wenn man sich die Potenziale der digitalen Medien selektiv durch den Tunnelblick traditioneller Unterrichtsroutinen betrachtet. Da kommt man dann zu Entdeckungen wie: Das Quietschen der Kreide ist passé, weil das Smart Board die Tafel ersetzt. Die Langeweile beim Üben vergeht, weil die Lernsoftware das Arbeitsheft verdrängt. Die Effizienz für den Lehrer steigt, weil sich mit neuen Programmen Ar- beits- und Schulaufgabenblätter viel schneller erstellen lassen. Gibt es eine bessere Passung? Digitale Medien können natürlich genau so eingesetzt werden, wie Schule ist und funktioniert. Sie können auf die für die Schule passenden Funktionalitäten eingeschränkt werden und Werkzeuge und Materialien ersetzen wie man die Feder und das Tintenfass durch den Füller ersetzt hat. Wer also digitale Medien zum Lernen propagiert, kann die Schule auch lassen, wie sie ist.

Szenario III: Wir schaffen die Schule weder ab noch lassen wir sie, wie sie ist – wir bauen sie um und geben den Beteiligten neue Rollen und Aufgaben. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer Veränderung der „Idee Schule“, wie wir sie bisher kennen, ohne dass wir auf sie verzichten, aber auch ohne dass wir sie unangetastet lassen. Ob das Ergebnis etwas ist, was einer Abschaffung der „alten Schule“ gleichkommt oder dieser noch recht nahe ist, ist dabei freilich offen. Aber darum geht es mir in einem ersten Schritt auch gar nicht. Vielmehr muss man sich zunächst einmal klar machen, dass es überhaupt nur diese drei Möglichkeiten gibt, wenn man digitale Medien in die Schule bringen will: abschaffen, beibehalten oder ändern.

Mit ihrem Vortrag „Abschaffen – Beibehalten – Verändern: Wie man digitale Medien in die Schule bringt“ beschreibt Gabi Reinmann, was auch Ziel des Bildungskongresses der Metro AG sein soll an dem ca. 400 Peronen aus dem Bildungsbereich teilnehmen werden. Wir möchten durch erfolgreiche Beispiele von Schule 2.0 zeigen, was Lehrerinnen und Lehrer ganz einfach umsetzen können und was es konkret bringt. Eine allzu polarisierende Diskussion in Richtung Abschaffung des Schulsystems liegt uns fern, auch wenn wir grundsätzlich existierende Strukturen von Schule teilweise ablehnen.

Der Bildungskongress wird live auf DNAdigital.de übertragen. Jeder kann am 26.08. um 15:30 Uhr am Livestream teilnehmen, Fragen stellen, Vorschläge machen und Beispiele bringen.

Eine Liste mit weiteren interessanten Bloggern aus der Szene habe ich auf Martin Lindners (@martinlindner) Blog wwweblern.de („Arbeiten, leben und lernen im web“) gefunden.

Ein großes Lob auch an die Metro AG, dass sie sich diesem Thema annimmt. Danke auch an die Organisation von Frau Petri, Herrn Noppenberger und Ulrike Reinhard (@ulrike_reinhard).

Der dritte Raum – Hale Bopp

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Das Lied ist zwar schon 10 Jahre alt, aber ein Klassiker meiner Jugend.

Geschrieben von Anne Grabs

August 21, 2009 um 11:45

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Wall-E & Eve

mit 2 Kommentaren

PC vs. Mac

via @ibo

Geschrieben von Anne Grabs

August 20, 2009 um 10:44

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IKEA mit neuer Kampagne

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Ich habe ja bereits vor zwei Jahren über eine IKEA-Kampagne geschrieben. Damals hat mich die Stimme des neuen Sprechers irritiert. Vor kurzem habe ich die aktuelle Kampagne entdeckt, die ich ziemlich witzig finde und auch glaube, dass sie Erfolg haben wird. Den neuen IKEA-Katalog gibt es hier zu bestellen.

"Bitte keine Werbung" IKEA Kampagne 2009 // Quelle: http://www.ikea.com/de

"Bitte keine Werbung" IKEA Kampagne 2009 // Quelle: http://www.ikea.com/de

IKEA „schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe“ für den Konsumenten. Zum einen hat dieser nun den Vorteil endlich auch einen „Bitte keine Werbung“ Aufkleber zu besitzen und gleichzeitig öffnet es ihm Türen und Tore für den neuen Katalog. Logisch. Das will doch jeder und entspricht wie auch dem aktuellen Commercial dem Lifestyle der Generation „Ich-schaffe-mir-meine-kleine-heile-Welt“. Die nette Stimme des Schweden gibt es darin leider immer noch nicht.

IKEA Werbespot (2009) „Weil es dein Zuhause ist“

Geschrieben von Anne Grabs

August 18, 2009 um 19:46

Time won’t let us stop!

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Dapayk & Padberg feat. Caro – Island (Noze remix)

Danke Romy hab ich jetzt endlich das Original-Lied von Dj Phono’s Remix auf der Melt! 09

Geschrieben von Anne Grabs

August 18, 2009 um 15:31

StudentInnen: Social Networking und Karriere

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Laut einer Umfrage der FOM sehen StudenInnen (noch) keinen konkreten Nutzen vom Social Networking in Bezug auf Ihre Karriere. Um mich kurz zu fassen, möchte ich mich auf ein Zitat aus dem Bericht beschränken.

Fazit: Konform zu vielen bereits durchgeführten Studien belegen die Umfrageergebnisse den Einfluss sozialer Kontakte auf die beruflichen Perspektiven von Arbeitnehmern. Die vorliegende Studie zeigt darüber hinaus, dass soziale Kontakte zunehmend auch über das Internet geknüpft und gepflegt werden. Die Befragten sind in durchschnittlich zwei social networks, wie z.B. Xing, StudiVZ oder Facebook aktiv. Dabei ist die Nutzungsintensität stark altersabhängig geprägt. Jüngere Teilnehmer nutzen internetbasierte Netzwerke häufiger und intensiver. Allerdings ist der Einfluss dieser internetbasierten Netzwerkkontakte auf die bisherige berufliche Entwicklung sowohl in der subjektiven Einschätzung der Befragten als auch im Rahmen statistischer Zusammenhangsanalysen noch als recht gering zu beurteilen. Dennoch zeigt sich, dass die Befragten für ihre zukünftigen Karrierechancen eine Vielzahl positiver Impulse von ihren internetbasierten Netzwerkaktivitäten erwarten. Diese sind in hohem Maße von der Intensität der Netzwerknutzung abhängig. Um mögliche direkte Zusammenhänge zwischen Netzwerknutzung und beruflichem Erfolg genauer bestimmen zu können, müsste diese Studie – eventuell in Form einer Panel-Befragung – fortgesetzt werden. (FOM Netzwerkumfrage 2009, Hermeier & Seng, S. 8 )

Quelle: FOM Netzwerkumfrage 2009 als PDF

Geschrieben von Anne Grabs

August 18, 2009 um 12:35

BouncE Flash Mob @ Gröna Lund

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Geschrieben von Anne Grabs

August 17, 2009 um 10:08

Veröffentlicht in social media

Social Media Revolution

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Is Social Media Fad?

Or is it the biggest shift since the Industrial Revolution?


Right Here Right Now Social Media

Geschrieben von Anne Grabs

August 15, 2009 um 9:27

Veröffentlicht in music, social media

Zerissene Umarmungen – Los Abrazos Rotos

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Der neue Film von Pedro Almodóvar „Zerrissene Umarmungen“ ist ein Film-im-Film(-im-Film?) Melodram und erzählt von einem Regisseur „Mateo Blanco“ (Luis Homar), der sich leidenschaftlich in die schöne Lena (Penélope Cruz) verliebt. Ich fand Sie in diesem Film auch hinreißend, was aber daran liegen mag, dass sie in viele Gesichter schlüpft und sich so immer wieder ein „ahh“ vernehmen lässt.

Zerrissene Umarmungen // Quelle: www.zerrisseneumarmungen.de/#fotos

Zerrissene Umarmungen // Quelle: www.zerrisseneumarmungen.de/#fotos

Mateo verliert Lena und sein Augenlicht bei einem tragischen Unfall. Von da ist er nur noch Harry Caine und da beginnt auch der Film. 1992: Lena ist Sekretärin und liiert sich mit dem Industriellen Ernesto Martel ( , der widerum ihren Vater rettet und sich abgöttisch in Lena verliebt. 1994 beginnt Lena mit den Dreharbeiten und lernt eben den Regisseur Mateo kennen und verliebt sich. Das Leben mit Ernesto wird unerträglich, er überwacht sie, sie will ihn verlassen, er stürzt sie von der Treppe, sie bleibt, um den Film zu retten bis er sie schlägt. Dann flieht sie mit Mateo. Ihre Liebe – ein Zerreißprobe – endet im Tod von Lena. In der Zwischenzeit hat der Film „Frauen und Koffer“ (ein Komödie) unter den Fittichen von Ernesto Premiere gefeiert. Der Film war ein Desaster. Der Film-im-Film springt zurück in die Gegenwart und Mateo erfährt was damals geschah und entscheidet den Film neu zu schneiden. Damit endet der Film und mit dem Zitat „Man muss Dinge zu Ende bringen im Leben – auch blindlings“.

Zerrissene Umarmungen // Quelle: www.zerrisseneumarmungen.de

Zerrissene Umarmungen // Quelle: www.zerrisseneumarmungen.de

Ich habe lange über den Titel nachdenken müssen. In Spanisch heißt er Los Abrazos Rotos (abrazo = umarmung; roto = kaputt). Die Umarmungen von Lena und Mateo sind immer sehr stürmisch, enden abrupt. Den Titel würde ich für mich als „auseinandergerissene Umarmungen“ deuten. Niemand in diesem Film ist dafür, dass sie sich lieben. Auch Mateos treue Agentin Judit ist eifersüchtig.

Der Film war insgesamt schön und traurig zugleich. Die lustigen Passagen in Almodóvars Film (aus dem Film „Frauen und Koffer“) waren großartig. Auch die Kameraführung und die Thriller-Musik haben den Film sehr spannend gemacht. Dennoch gefällt mir im Vergleich „Volver“ aus 2006 ein wenig besser, vielleicht auch weil Penélope Cruz in diesem Film singt.

Volver by Penelope Cruz

Geschrieben von Anne Grabs

August 13, 2009 um 19:55