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Freiraum für eigene Gedanken

Archiv für Juli 2008

free Magenta – der Kampf um eine Farbe – oder scatchreife e-comedy?

mit einem Kommentar

Wer auf freemagenta.nl schaut, kommt reichlich zum lachen. Worum geht’s? – um die Farbe Magenta oder auch die Macht von Farben in der Werbung. Ein bisschen unverschaemt ist es natuerlich schon, dass sich die Telekom ueber alle Landesgrenzen hinwegsetzt und sogar Unternehmen in Amerika verbieten will, die Farbe Magenta zu benutzen, siehe engadget mobile (Dort findet man auch das Anschreiben der Telekom veroeffentlicht, sehr interessant zu lesen).
Ich musste bei freemagenta.nl etwas schmunzeln, wie sich niederlaendisches Echauffieren anhoert bzw. liest, z.B. gleich zu Beginn „T-Mobile wil niet dat in Nederland andere bedrijven de kleur magenta (fel roze) gebruiken voor briefpapier of reclamecampagnes.“
Uebrigens wurde schon 1995 der Telekom durch das DPMA genehmigt sich die Farbe schuetzen zu lassen. Scheint so als wuerde es erst jetzt richtig „bunt“ werden.

Geschrieben von Anne Grabs

Juli 26, 2008 um 14:17

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SATC – der Film, was bleibt ist die Erinnerung an ein wunderschönes Gedicht

ohne Kommentare

Sex and the City – der Film – steht für mich nicht in Konkurrenz zu allen sechs Staffeln, zu viele Klischees, zu viel Kitsch und zu viele Klamotten. Aber das Gedicht von Ludwig v. Beethoven an seine „unbekannte Geliebte“ will einem dann doch nicht aus dem Kopf:

„Schon im Bette drängen sich die Ideen zu dir, meine unsterbliche Geliebte, hier und da freudig, dann wieder traurig, vom Schicksal abwartend, ob es uns erhört – Leben kann ich entweder nur ganz mit dir oder gar nicht, ja ich habe beschlossen, in der Ferne so lange herumzuirren, bis ich in deine Arme fliegen kann und mich ganz heimathlich bei dir nennen kann, meine Seele von dir umgeben in’s Reich der Geister schicken kann. – Ja leider muß es sein – du wirst dich fassen, um so mehr, da du meine Treue gegen dich kennst, nie kann eine andre mein Herz besitzen, nie – nie – o Gott, warum sich entfernen müssen, was man so liebt, und doch ist mein Leben in W. so wie jetzt ein kümmerliches Leben – deine Liebe machte mich zum glücklichsten und zum unglücklichsten zugleich – in meinen Jahren jetzt bedürfte ich einiger Einförmigkeit, Gleichheit des Lebens – kann diese bei unserm Verhältnisse bestehn? – Engel, eben erfahre ich, daß die Post alle Tage abgeht – und ich muß daher schließen, damit du den B. gleich erhältst. – Sei ruhig, nur durch ruhiges Beschauen unsers Daseins können wir unsern Zweck zusammen zu leben erreichen – sei ruhig – liebe mich – heute – gestern – welche Sehnsucht mit Thränen nach dir – – dir – dir – mein Leben – mein alles – leb wol – o liebe mich fort – verkenne nie das treuste Herz deines geliebten L.

ewig dein, ewig mein, ewig uns.“

Ludwig van Beethoven an eine unbekannte Geliebte

Geschrieben von Anne Grabs

Juli 1, 2008 um 16:45

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