Elegy oder die Kunst zu lieben
Meine Lieblingsregisseurin Isabel Coixet, die bereits „Mein Leben ohne mich“ und „Das geheime Leben der Worte“ gedreht hat, hat einen neuen Film – ihr 12. wie ich gerade festgestellt habe. Ihren Durchbruch hatte sie mit „Mein Leben ohne mich“. Auch in ihrem neuen Film bleibt sie Ihrer Linie treu, es geht um Gefühle und was sich durch eine schwere Krankheit verändert. Und es dreht sich um Mann und Frau. Der Mann – ein etwa 60Jähriger Womenizer und Professor an der Uni – hat regelmäßige Liebschaften mit seinen Studentinnen, bis er eines Tages sich doch verliebt in die 24jährige Consuela. Zu seinem Glück verliebt auch diese sich in ihn, aber das vermeintliche Glück führt am Ende zur Trennung, weil er den Gefühlen nicht gewachsen ist und daran zerbricht er innerlich. Nach acht Jahren begegnen sie sich wieder, Consuela initiiert, denn sie hat Brustkrebs und möchte sich eigentlich nur verabschieden, ihn noch ein letztes Mal sehen. Ihm wird bewusst, dass er all die Jahre nur darauf gewartet hat… Der Stern schreibt es sei ein „spritzig, melancholisch, sinnlicher Beziehungsfilm“ – wirklich sehenswert und interessant als Frau die Gedankenwelt des „Frauenheldes“ erleben zu können.









