Archiv für Februar 2009
Let the City in your heart
Nachdem ich heute morgen einen wunderschönen Spaziergang gemacht habe, konnte ich direkt bei Sonnenschein im verschneiten Salzburg meine neue Handykamera ausprobieren. Die vom alten Sony Erikson ist glaube ich ein Tick besser, aber dennoch kann sich das Ergebnis sehen lassen. Es handelt sich bei dem neuen Handy um das Blackberry Storm.
Aber eigentlich haben mich heute einmal mehr die Berge und die Landschaft von Salzburg in den Bann gezogen. Zeit für den Sommer wirds dennoch!
Let the Sunshine in your Heart! Diesen Beitrag widme ich meinem Sonnenschein und besten Freundin Romy aka Romseln!

Bilder stehen mit Angabe meines Namens (Anne Grabs) zur freien Verfügung (Creative Commons).
WebMontag in Salzburg! 9. März 2009
David und ich haben den nächsten Webmontag in Salzburg am 9. März organisiert. Stattfinden wird dieser im Büro PROJEKTkompetenz.eu in der Franz-Josef-Str. 19/7.
Das neue Jahr hat mit vielen interessanten Storys im Web begonnen und eine regelrechte Twitter-Euphorie ausgelöst.*
Um nur einige Beispiele aus diesem Jahr zu nennen, sei an dieser Stelle der Beitrag vom Elektrischen Reporter über Digitalen Aktivismus, Markus Beckedahls Abmahnung von der Deutschen Bahn bzw. dessen Zurücknahme (Deutsche Bahn gibt auf!) und der Aufruhr gegen die neuen Geschäftsbedingungen von Facebook genannt.
Diese Phänomene möchten wir gemeinsam beim WebMontag in Salzburg diskutieren. Deshalb lautet das Thema „Aktionismus 2.0″. Handelt es sich um blinden Aktionismus oder fruchten die Ergebnisse dieser Web-Aktionen, die letztlich im Real-Life stattfinden? Insbesondere das vor kurzem stattgefundene Twestival (Tweet. Meet. Give.) zeigt, dass die eigentlichen Aktionen offline stattfinden, die Kräfte sich jedoch zunächst im Web gebündelt werden.
Alle sind herzlich eingeladen an dieser Diskussion teilzunehmen! Anmeldungen erfolgen unter dem Wiki http://webmontag.de/location/salzburg/index.
Wir freuen uns aufs get together!
Anne + David
* Witzigerweise hat PR-Blogger Klaus Eck vor fast zwei Jahren bereits über Twitter als „the next big thing“ berichtet. Hat dann doch was länger gedauert. Ansicht eines Opinion Leaders?
Calmund (Calli) is following me on Twitter
Rainer Calmund – das Kölner Urgestein – bei Twitter, ist ja witzig. Da muss ich immer an diese Kochshow „Kochen mit Calli“ denken. Ob er da wirklich selbst twittert? Die Einträge schauen ziemlich authentisch aus. mh ich werde das beobachten…
Zukunftsvisionen der neuen Arbeitswelt 2030
Buchveröffentlichung DNAdigital: „Wenn Kapuzenpullis auf Anzugträger treffen“
&
Studie TU Darmstadt: „Zukunft der Arbeitswelt 2030″
Unser Buch DNAdigital (hier die Vorab-Preview) Titel: „Wenn Kapuzenpullis auf Anzugträger treffen“ – ist seit einigen Tagen erhältlich und das pünktlich zur Cebit. Juhu! Allen kleinen fleißigen Helfern und Textern sei hier mein persönlicher Dank ausgesprochen. Es macht mich sehr stolz, dass wir diesen Marathon gemeinsam geschafft haben. Das Buch ist im Whois Verlag erhältlich oder einfach bei Ulrike Reinhard unter ulrike@whoiswho.de bestellen.
Interessanterweise habe ich heute entdeckt, dass die TU Darmstadt eine Studie mit dem Titel „Zukunft der Arbeitswelt 2030″ herausgebracht hat. Diese Studie belegt in großen Teilen, was wir in unserem Besuch als Konsequenzen der derzeitigen Veränderung ausgearbeitet haben: Vermischung von Berufswelt und Privaten, veränderte Wertehaltungen, flexiblere Arbeitszeiten, permanente Erreichbarkeit usw.
Interessanterweise hat man auf Managerebene (Interdisziplinäre Großstudie mit 260 Managern) festgestellt, dass sich flexible Arbeitszeiten teilweise negativ auf Führungskräfte auswirken können. Explizit für sog. „perfektionistisch orientierte Führungskräfte“, wenn sie immer und überall erreichbar sind und nicht mehr abschalten können (wollen alles richtig machen, erlauben sich keine Fehler). Das ist für mich insofern nachvollziehbar, da es für jeden Menschen irgendwann zur absoluten Überforderung führt, wenn er sich nicht zur rechten Zeit abgrenzen kann. In der Studie wird dies als „Workaholismus“ betitelt (klingt etwas 80er…Das Phänomen der „Workaholics“ unterscheidet sich meiner Meinung nach stark von den „Burnout“-Gefährdeten, die wir heute vorfinden). Weiterhin wird die Forderung nach systematischen Health Care Management ausgesprochen, was ich richtig finde. Meiner Meinung nach kann das wiederum eben nur durch flexible Arbeitszeiten bei ALLEN Mitarbeitern erreicht werden. Denn ich selbst kann am besten entscheiden, wann ich eine Pause machen möchte. Permanente Erreichbarkeit ist ein Selbstverständnis der Digital Natives und ich vermute dass DNs mit dem „Druck“ der Erreichbarkeit einfacher umgehen können. DNs wissen über die möglichen Konsequenzen bei Nicht-Beantwortung (trotz Erreichbarkeit) Bescheid, können besser priorisieren. Verpflichtet Erreichbarkeit zu Aufmerksamkeit? Ich denke nein. Wenn ich beispielsweise im Skype online bin, heißt das nicht, dass ich antworten muss. Genauso wie ich nicht ans Telefon gehen muss, wenn mir nicht danach ist. Die Verfechter der Netiquette werden mich für diesen Satz schief anschauen, meine Meinung ist es dennoch!

Zukunftsvision 2030 - der arbeitende & private Mensch
Auf die Frage wie künftig die soziale Mitarbeiterstruktur aussieht, da wir länger, internationaler und unter Druck zum lebenslangen Lernen arbeiten, antwortet Professorin Ruth Stock-Homburg, Leiterin des Fachgebiets Marketing & Personalmanagement im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften: „Starten wir mit der Internationalität. Statistiken zur Bevölkerungsstruktur verschiedener Länder legen nahe, dass bereits heute eine starke kulturelle Durchmischung in einer ganzen Reihe von Ländern – auch in Deutschland übrigens – gegeben ist. Dies zeigt sich beispielsweise am prozentualen Anteil der Bevölkerung eines Landes, die im Ausland geboren wurde. Weitere Statistiken zeigen, dass die Tendenz in dieser Hinsicht steigend ist. Zum zweiten stellen wir eine steigende Bedeutung von Auslandseinsätzen von Mitarbeitern deutscher Unternehmen fest. Die zunehmende Globalität führt also zu einer zunehmenden kulturellen Heterogenität der Bevölkerungsstruktur. Eine weitere Herausforderung für die zukünftige Gestaltung der Arbeit ist darin zu sehen, dass in vielen Ländern ein Wandel der Altersstruktur stattfinden wird, und zwar dahingehend, dass zukünftig viel mehr ältere Mitarbeiter im Erwerbsprozess stehen.Haben wir in Deutschland heute beispielsweise noch ein Durchschnittsaltervon vierzig Jahren, so wird dies im Jahre 2025 bereits auf 48 Jahre prognostiziert. Deutlich jünger sind im Durchschnitt die Menschen in den USA. Allerdings ist auch hier eine steigende Tendenz festzustellen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass die Arbeitsgestaltung dem Wandel der Altersstruktur der arbeitenden Bevölkerung Rechnung tragen muss.“
Wortneuschöpfung – „Bibliotels“
Bibliotels (Hotel & Bibliothek) habe ich heute in der Medianet entdeckt. Der Neologismus hat mich stutzig gemacht. Anscheinend gibt es Hotels die sich aufs Lesen spezialisiert haben. Auf bibliotels.com steht geschrieben: „Es handelt sich beim Markenbegriff „Bibliotels“ – frei transformiert – um eine Kombination von Wörtern, die sich in der Wortbedeutung auf „das Buch“ und auf „Unterkunftsmöglichkeit für Reisende“ beziehen.“ In Österreich gibt es bisher 50 Bibliotels und dieser Bereich soll noch bis Ende des Jahres auf 150 Betriebe ausgeweitet werden, vor allem Lesungen werden in solchen Hotels angeboten. Interessante Zielgruppe, ist mir neu.
MGMT – Kids
the one and only gude laune lied!
Damit ich nicht immer mit meinem Eigen-Englisch hantieren muss, hab ich mal den Liedtext herausgesucht. MGMT – YEAH!
You were a child,
crawlin’ on your knees toward it.
Makin’ mama so proud,
but your voice is too loud.
We like to watch you laughing.
Pickin’ insects off plants.
No time to think of consequences.
Control yourself.
Take only what you need from it.
A family of trees wanting,
To be haunted.
Control yourself.
Take only what you need from it.
A family of trees wantin’,
To be haunted.
The water is warm,
but its sending me shivers.
A baby is born,
crying out for attention.
Memories fade,
like looking through a fogged mirror
Decisions to decisions are made and not fought
But I thought,
this wouldn’t hurt a lot.
I guess not.
Control yourself.
Take only what you need from it.
A family of trees wantin’,
To be haunted.
Control yourself.
Take only what you need from it.
A family of trees wantin’,
To be haunted.
Control yourself.
Take only what you need from it.
A family of trees wantin’,
To be haunted.
Control yourself.
Take only what you need from it.
A family of trees wantin’,
To be haunted.
Control yourself.
Take only what you need from it.
A family of trees wantin’,
To be haunted.
Roadtrippin’ die Dritte – wir lieben diese Stadt
Heute fing der Tag sehr entspannt an. Mit dem Film „Virgin Suicides„, der uns doch sehr erschüttert hat, denn er spielt nach einer wahren Gegebenheit. Anschließend waren wir in der Severinsstrasse – finales Shopping. Dann gings auf ins Museum Ludwig. Expressinismus, Film und Looking for Mushrooms. Sehr coole Ausstellung. Das schönste am Museum Ludwig ist die Aussicht auf den Kölner Dom, siehe Bilder. Ein Traum. Zum Abschluss gab es leckeres Essen im Habibi in der Zülpicher Strasse. Falafel in Brot für 1,90 EUR. Sooo gut. Und zu allerletzt noch einen Abstecher zu Yasmin’s neuer Wohnung.
Roadtrippin’ Klappe die Zweite
Die ersten drei Tage in Köln sind schnell vergangen. Nachdem ich heute bei meiner alten Firma Sedo war, haben wir anschließend ganz spontan unsere erste Statistenrolle gespielt. Im Filmhaus in der Maybachstrasse fand heute ein Filmtraining statt und wir wurden gefragt, ob wir Lust haben eine Statistenrolle zu spielen. „Ja, haben wir natürlich.“ Statisten sind die, die stumm im Raum herumlaufen, sitzen oder sich nonverbal unterhalten. Die Filmleute oder IMMler (Irgendwas-mit-Medien) sind irgendwie ein komisches Völkchen, interessant war es dennoch. Nun gut, dann ging’s auf zum Dom und wir haben uns schon einen Vorgeschmack für die Austellung „Looking for Mushrooms – Beat Poets, Hippies, Funk, Minimal Art, San Francisco, 1955 – 1968″ geholt, die wir morgen ansehen werden – in meinem Lieblingsmuseum – Musuem Ludwig in Köln.
Sind so kleine Hände
Bettina Wegner – Kinder (2007 version)
Heute gibt es ein wenig Ostalgie von mir. „Sind so kleine Hände“ von Bettina Wegner ist ein sehr bekanntes DDR-Lied, was sie nie im Osten spielen durfte.
Ich möchte das Lied meiner Mutter widmen, da sie mir immer davon Zeilen vorgelesen hat. Erst seit gestern weiß ich von wem es ist.
Kinder
Bettina Wegner
(Sind so kleine Hände)
Sind so kleine Hände, winz’ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann.
Sind so kleine Füße mit so kleinen Zeh’n.
Darf man nie drauftreten, könn’ sie sonst nicht geh’n.
Sind so kleine Ohren, scharf und ihr erlaubt.
Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub.
Sind so schöne Münder, sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus.
Sind so klare Augen, die noch alles seh’n.
Darf man nie verbinden, könn’n sie nichts versteh’n
Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen, geh’n kaputt dabei.
Ist so’n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.
Grade, klare Menschen wär’n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat hab’n wir schon zuviel.
Folklabor – Roadtruckers
Und hier das passende Lied zu unserem Roadtrip. Sehr schönes zu empfehlendes Lied.

















































