von open content und open education
„Für alle diejenigen die ‘open content’ unterstützen, müssen wir einfache Bedingungen schaffen!“ So in etwa übersetze ich das Zitat von David Wiley, den ich als Bildungsrevulotionär beschreiben würde und als Vorbild für „open education“.
If we (the „experts“) can’t explain why content is relevant to learners’ lives, can we really expect them to get excited about learning it? (via Twitter)
Mit „Hacking Education“ entsteht seit einigen Wochen ein Projekt, was sich für freie und offene Bildung einsetzt, eine Bildung ohne Bildungsinstitutionen, aber mit den Möglichkeiten und Tools des web2.0.
Zitat: „Alles Wissen, das nicht geteilt wird, ist jetzt schon vergessen. Alles Wissen, das nicht im Web ist, ist jetzt schon vergessen.“
Die dazugehörige Unkonferenz findet am 22. Oktober in Berlin in der Homebase statt.
Diese Woche ist auch ein Paper von einer Expertenkommission des BMBF zur Medienbildung mit dem Titel „Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur“, die betont wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendlich Medienkompetenzen erlernen. Zitat: „In diesem Sinne richtet die Kommission den eindringlichen Appell an den Bund, die Länder und die Sozialpartner, im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Bedingungen für eine systematische und nachhaltige Entwicklung von Medienbildung als integraler Bestandteil von Allgemeinbildung und wichtige Voraussetzung für die persönliche Entfaltung von Berufs- und Ausbildungsfähigkeit zu schaffen.“ Medienkompetenz ist damit keine hinreichende, sondern eine notwendige Fähigkeit, um im Beruflichen als auch privat zu wachsen. Ich finde diese Betonung sehr wichtig, denn ich kann mir wirklich nicht ernsthaft vorstellen, dass die Communities in 10 Jahren ausgestorben sind.
Außerdem habe ich diese Woche von Chris Messina’s „The open, social web“ gelesen, indem er beschreibt was mit Offenheit gemeint ist und was es benötigt, geht auf Beispiele im web2.0 ein usw. Das schönste Zitat ist: „You can’t have „social“ without „society.“ Was im Social Web passiert, ist die Verlagerung von sozialen Beziehungen in den Kulturraum (ja ich sage es) Internet. Auch ein wichtiger Hinweis in Bezug auf Social Media Marketing.
Lawrence Lessig hat vor kurzem sein Buch „Remix“ zum freien Download zur Verfügung gestellt. Ich habe mir mal alle 352 Seiten ausgedruckt und mit dem Vorwort begonnen. Lawrence Lessig stellt sich zu Beginn die Frage, ob es schlecht für unsere Kinder ist, wenn sie als Kriminelle behandelt werden, für Dinge die am Ende „Alle“ tun. Das Buch handelt von Creative Commons, openess, creativity usw.
Und zu guter letzte möchte ich über sofatutor.com – „Eine Videoplattform für angenehmes Lernen“ schreiben. Ich finde, es ist weit mehr als nur angenehmes Lernen. Hätte es so etwas früher gegeben, hätten sich alle Sorgen wegen den Mathenoten in Luft aufgelöst (Ich hatte die zum Glück nie). Bei sofatutor gibt es jetzt über 1000 Mathevideos, wo wirklich engagierte Leute Videos über mathematische Formeln usw. drehen und online zur Verfügung stellen. Absolut genial! Ich habe es erst gestern meiner Freundin empfohlen, die am Montag ihre Matheprüfung macht und damit sehr gut lernen kann. Besonders viele Videos sind von Martin Wabnik zu finden, dem ich an dieser Stelle ein Kompliment für sein Engagement aussprechen möchte. LG an die Betreiber Alex und Stephan!
Solche und noch viele weitere Projekte zeigen wie großartig und sinnvoll open education und open content ist!








