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Influencer Marketing

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Eben auf dem Social Media Camp wieder gehört, dass die Identifikation von Influencern beim Online Reputation Management und auch beim Monitoring eine der großen Herausforderungen bedeutet.

Auf Wikipedie EN findet sich ein Eintrag über influencer-marketing. Was heißt das? Influencer oder Meinungsführer werden direkt angesprochen bzw. es wird mit ihnen in Kontakt getreten. Influencer haben Einfluss auf die Massemeinung, anstelle den Gesamtmarkt anzusprechen.
Diesen Ansatz finde ich recht spannend, denn damit werden Kommunikationsphänomene aus dem realen Leben ins Netz transportiert. Meinungsführer oder auch „Opinion Leader“ aus der klassischen Kommunikationstheorie bilden Meinungen, die dann von anderen Personen (teilweise unkritisch) übernommen werden. Die Opinion Leader kennen sich in bestimmten Bereichen sehr gut aus und wissen auch mein über absoluten Neuigkeiten Bescheid, die sich dann auch „bewahrheiten“. So viel dazu. Man kennt das aus seinem eigenen Leben, dass man sich (der Bequemlichkeit halber?) an Opinion Leadern orientiert, als selbst zu recherchieren. Gut so viel dazu.
Nun kommt das Marketing ins Spiel, online wie offline. Die Theorie der Meinungsführer existiert bereits seit 50 Jahren und seitdem wird es auch ein wenig falsch verstanden. Die Marketers denken sich nämlich: „Aha, wenn ich die Opinion Leader identifiziere und anspreche spare ich Geld und habe dennoch den gleichen Effekt.“ Aber davon auszugehen, dass die Opinion Leader ihre „Aufgabe“ auch direkt so verstehen (und nichts dafür bekommen…) halte ich für ziemlich dynamisch. Ein Opinion Leader weiß ja nicht, dass er angesprochen wird, um es anderen mitzuteilen. Er teilt es dann mit, wenn er das Produkt kauft und andere auf die Marke aufspringen, aber das geschicht indirekt.

Ein andere Situation finden wir online vor. Dort funktioniert das influencer-marketing über direkte Kommunikation mit dem Influencer (via Twitter, Blogs usw.). Dadurch erfährt er eine Wertschätzung und er erfährt auch in gewisser Weise von seiner „Rolle“. Aufgegriffen hat das beispielsweise T-Mobile als sie das neue Google-Handy G1 von bekannten Bloggern aus Österreich testen ließen. Unter http://www.mobileblogger.at können die Testberichte gelesen werden. Die Agentur Ambuzzador hat dabei eine Liste von Bloggern zusammengestellt, die aktiv bloggen, eine Affinität zum Thema Handy aufweisen und über genügend (Blog-) Reichweite bzw. Bekanntheitsgrad verfügen. Die Idee ist super, einzig die Struktur und Organisation der Beiträge auf dem Blog finde ich etwas durcheinander.

Die Suche nach den richtigen Meinungsbildnern ist wahrscheinlich die größte Herausforderung bei dieser Marketingform. Und da spielt dann auch wieder das Monitoring eine wichtige Rolle. Zu den einzelnen Tools: Es gibt freie und bezahlte Dienste, gute und schlechte. Liste folgt.

Geschrieben von Anne Grabs

Juni 25, 2009 um 14:58

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