Archiv für Juli 2009
Heute: fingers crossed für Romys Vorstellungsgespräch!
Emiliana Torrini- Fingertips
TETRIS Performance
The Original Human TETRIS Performance by Guillaume Reymond
Gui Boratto – Beautiful Life
das Lied widme ich meinem Liebsten Carlos, der mich musikalisch immer wieder inspiriert.
Der Fail Vodafone und die „Schöne neue, alte Medienwelt“
Ich habe ja schon einmal über Vodafone gebloggt, aber aus Wut und weil ich mich abgezockt gefühlt habe. Jetzt darf ich im Internet lesen, wie über Vodafone hergezogen wird. Allerdings muss ich Sichelputzer zustimmen, denn die Art und Weise wie man sich über einen eigentlich belanglosen Blogeintrag echauffiert, finde ich etwas übertrieben. 22 Seiten pures Rumgekotze. Meine Güte so schlimm war das jetzt auch wieder nicht. Ok, Elisabeth Seegers Beitrag war etwas offensichtlich auch für meinen Geschmack. Ich hätte mich in all den Jahren mal über einen Blogeintrag über die Abzocke-Mechanismen von Vodafone gefreut, aber nix da. Das was Schnutinger geschrieben hat, ist nun wirklich nicht der Rede wert. Im Gegenteil. Es hat sich eigentlich ganz authentisch für mich angehört. Ich persönlich könnte nicht für Vodafone schreiben. Dass sie ihre Konsequenzen aus der Web2.0 Hetze zieht, finde ich richtig, würde ich auch nicht anders machen. Interessanterweise karikiert sie ihren (vorerst letzten) Blogeintrag mit der Aussage: „Schöne neue, alte Medienwelt“ in Anlehnung an Aldous Huxleys Buch „Schöne neue Welt“. Ich vermute, dass sie damit die Kritik an der Web2.0/Bloggerszene andeuten will, meiner Meinung nach berechtigterweise. Die Kommentare (mit Ausnahmen) lesen sich, als hätte man einer Herde gesagt „Zeigt da ja alle mit dem Finger drauf, die ist schlecht!“. Für meinen Geschmack zu viel Gruppendynamik. Es ist einfach nicht zielführend, wenn man auf der einen Seite fordert, dass Unternehmen das Gespräch zu ihren Kunden suchen sollen und dann bei den ersten Schritten ins Web draufhaut. Ich bin gespannt wie Vodafone reagierten wird.
#Nachtrag: Habe eben folgenden Beitrag auf netzpolitik.org gefunden „Vodafone meets 1984″.
Damals und heute: Accra/Ghana
Obama ist heute in Accra/Ghana.
Manche werden sich fragen, warum ich darüber schreibe. Aber mit Accra verbinde ich meinen 3wöchtigen Aufenthalt in Ghana vor 2 Jahren. Ich habe mal in meinen Mails von damals geschaut und die erste Nachricht gefunden, die ich am 5. März 2007 an meine Lieben geschickt habe:
Puh, also wo soll ich anfangen…Es ist wahnsinnig warm hier und mein Koerper ist noch ein bisschen confused. Die Sonne scheint hier nur durch Wolken, und der Himmel ist immer grau. Stellt euch vor, es waere ein extrem schwueler Tag, kurz bevor es regnet – so ist es hier die ganze Zeit.
Der Flug war anstrengend und in Mailand waere es beinah zur Rieseneskalation im Flugzeug gekommen, weil die einen abschieben wollten, der aber die ganze Zeit rumschrie. Am Ende waren die Diskussionen der Fluggaeste aber lauter als der Typ. Es war teilweise sehr witzig anzuschauen. Die sind alle total ausgeflippt!!! Nach einer Stunde Palaver dann der Entscheid ihn doch nicht mitzunehmen…Vielen Dank noch mal an Aniko, Beatrice, Papa und Volker fuer das zum Flughafenbringen!! Das war wirklich sehr lieb von euch. Um 11 Uhr abends endlich die Landung und 29 Grad, totaler Hitzeschlag. Am Flughafen haben sie ein Willkommenslied gespielt. Und ueberall haengen Fahnen wegen dem 50jaehrigen Jubilaeum.Die Busfahrt am naechsten Tag war auch sehr witzig. In einem Bus, wo in Deutschland gerade mal 6 Leute Platz haetten, werden hier 15 reingesetzt. Holter die Polter, die Fahrt kostet allerdings auch nur 1 Euro von
Accra nach Koforidua. Die grosse Feier morgen kommt mir auch etwas zu Gute, denn der Kindergarten ist die naechsten drei Tage geschlossen. So kann ich erst mal „get used to it“ gehen. Morgen werde ich nach Accra fahren und bei Alice (die Tochter von meiner Gastfamilie) uebernachten. Wir schauen uns dann die Parade an.Mit dem Englisch sprechen ist es hier nicht so einfach, bzw. ist es schwer deren Englisch zu verstehen. Teilweise werden Woerter verschluckt oder ganz anders ausgesprochen. Gestern habe ich die Inhaberin des Kindergartens kennengelernt und nichts verstanden. Wenn Alice nicht hin und wieder uebersetzt haette, waere da gar keine Kommunikation zu stande gekommen, aber egal.
Am schwierigsten ist die Zeitumstellung. Der Tag beginnt hier um 6 Uhr morgen und man steht um 4,5 Uhr auf. Da muss ich mich ganz schoen umstellen. Die Familie ist sehr nett. Es wird allerdings meist gleichzeitig Radio gehoert und Fernsehen geschaut, in einer eher schlechten akkustischen Qualitaet. Aber man hoert staendig irgendwelche Musik oder jemanden singen. Insgesamt fuer meine Verhaeltnisse sehr laut, morgens kraehen dazu noch die Huehner und man steht im Bett.
Die Ghanaer sind wirklich ein nettes Voelkchen und sie sind auch gar nicht soo ueberrascht eine Weisse zu sehen. Klar in der Stadt quatschen sie einen an und wollen, dass man was kauft, sonst aber nichts. Kinder winken mir und lachen, aber betteln tut niemand. Ueberhaupt sind sie
sehr geschaeftig, jeder kauft und verkauft irgendwas. Neben dem Haus wo ich wohne, gibt es eine Bar, einen Frisoer, eine Naeherei, Kiosk.
Ich kann also verstehen, dass Barack Obama Ghana als Vorzeigeland für Afrika bezeichnet. Ghana ist eines der reichsten Länder in Afrika. Dennoch gibt auch da Korruption. Seine Idee ist, dass reichere Länder in Afrika den ärmeren helfen. Die Ghanaer und Ghanaerinnen freut es natürlich, dass Obama zu Besuch ist. Ich kann mir lebhaft vorstellen was da los ist.
Auf Youtube habe ich einen super Video über Ghana gefunden und wie man versucht hat mit Internet mehr Leute zu vernetzen und das Entrepreneur-Dasein voranzubringen. Das Internet-Café was sie da im Video zeigen, habe ich damals auch besucht. Es war für mich so überraschend zu sehen wie fortgeschritten, schnell und komfortabel die Internetleitungen und der Service dort sind, genauso wie in einem Internet-Café in Europa, nur das es proppevoll war und jeder Platz besetzt war. Ghana ist nach meiner Einschätzung wirklich ein Vorzeigeland.
Social Media und VideoSEO
Video-Seeding fällt eigentlich in den Bereich des Social Media Marketings oder auch Virales Marketing. Aber VideoSEO ist eine Mix aus Video-Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Generell geht es um die Frage, wie man es schaffen kann mit seinem Video auf den obersten Plätzen in Google gelistet zu werden.
VideoSEO enthält mehrere Parameter. Zunächst muss das Video auf die verschiedenen Video-Portale hochgeladen werden. Das ist natürlich irgendwie klar aber eben auch unbedingt notwendig. Am besten man lädt das Video auf die gängigen Portale wie Youtube, Vimeo, Sevenload, MyVideo, Clipfish, evtl. Kyte und Make.tv.
Im nächsten Schritt müssen die Videos richtig betitelt, beschrieben und beschlagwortet werden. Heißt Titel, Beschreibung und Tags – je nach zu optimierenden Keyword – müssen eingegeben werden.
Was sind die Vorteile von VideoSEO?
- Google ♥ Videos.
- Videos werden als Thumbnails/kleine Vorschaubilder dargestellt und weisen daher höhere Klickraten als übliche Google-Textanzeigen auf.
- Die Positionierung per Video mit einem hart umkämpften Begriff ist leichter als per Google Adwords, da die Konkurrenz diesen Trend meist (noch) nicht aufgegriffen hat.
Der zweite und weitaus schwierige Parameter ist der, dass Google auch die Anzahl der Abrufe, Klickraten, Bewertungen und Verlinkungen auf das Video bewertet.Ebenfalls eine Rolle spielt, wie oft das Video extern eingebunden also „embedded“ wurde. Diese Entwicklung eines Videos ist schwer vorhersehbar. Je größer der virale Effekt und die Beliebtheit eines Videos, desto mehr steigt die Anzeigenwahrscheinlichkeit auf den ersten Plätzen auf Google.
MUTO an ambiguous animation painted on public walls
Ich bin mir sicher dass das ein Riesenaufwand gemacht hat. Großes Lob dafür!
iab. Social Advertising Best Practices
Das IAB (Interactive Advertising Bureau bzw. dessen User-Genereted Content & Social Media Commitee hat ein best practice sheet zu Social Advertising herausgegeben. Dabei findet sich auch eine Unterscheidung zu Behaviorally Targeted Ad und Social Ad. Ich habe das bisher immer etwas vermischt und so aufgefasst: Wenn ich als Firma in Sozialen Netzwerken aktiv bin und meine relevante Zielgruppe anspreche, habe ich auch die Möglichkeit sie zielgerichtet mit Werbung/Produktinformation anzusprechen.
Diese Unterscheidung vom iab. macht das Ganze etwas klarer:
Behaviorally Targeted Ad
A behaviorally targeted ad typically tracks the domains(s) where a user has visited via a cookie, groups this online behavior within a defined segment and then retargets that consumer based upon their defined behavioral segment as that user visits sites across the Web.
Social Ad
A Social Ad requires the consumer to interact with content that the user opted-in to be shared with friends in their social graph. This opted-in interaction is then communicated to the user’s online friends via a Social Ad that communicates the user’s interaction along with their persona (picture & name).
Beim Behavioral Targeting bekommt der User nur die Werbung eingeblendet, die seinen Interessen anscheinend entspricht – nach dem Prinzip der Vorschlagsysteme (durch Cookies).
Social Ads werden in den Sozialen Netzwerken selbst geschalten. Freunde weisen durch „friending oder fanning“ darauf hin.








