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Archiv für die Kategorie ‘crossmedial

IKEA mit neuer Kampagne

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Ich habe ja bereits vor zwei Jahren über eine IKEA-Kampagne geschrieben. Damals hat mich die Stimme des neuen Sprechers irritiert. Vor kurzem habe ich die aktuelle Kampagne entdeckt, die ich ziemlich witzig finde und auch glaube, dass sie Erfolg haben wird. Den neuen IKEA-Katalog gibt es hier zu bestellen.

"Bitte keine Werbung" IKEA Kampagne 2009 // Quelle: http://www.ikea.com/de

"Bitte keine Werbung" IKEA Kampagne 2009 // Quelle: http://www.ikea.com/de

IKEA „schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe“ für den Konsumenten. Zum einen hat dieser nun den Vorteil endlich auch einen „Bitte keine Werbung“ Aufkleber zu besitzen und gleichzeitig öffnet es ihm Türen und Tore für den neuen Katalog. Logisch. Das will doch jeder und entspricht wie auch dem aktuellen Commercial dem Lifestyle der Generation „Ich-schaffe-mir-meine-kleine-heile-Welt“. Die nette Stimme des Schweden gibt es darin leider immer noch nicht.

IKEA Werbespot (2009) „Weil es dein Zuhause ist“

Geschrieben von Anne Grabs

August 18, 2009 um 19:46

Influencer Marketing

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Eben auf dem Social Media Camp wieder gehört, dass die Identifikation von Influencern beim Online Reputation Management und auch beim Monitoring eine der großen Herausforderungen bedeutet.

Auf Wikipedie EN findet sich ein Eintrag über influencer-marketing. Was heißt das? Influencer oder Meinungsführer werden direkt angesprochen bzw. es wird mit ihnen in Kontakt getreten. Influencer haben Einfluss auf die Massemeinung, anstelle den Gesamtmarkt anzusprechen.
Diesen Ansatz finde ich recht spannend, denn damit werden Kommunikationsphänomene aus dem realen Leben ins Netz transportiert. Meinungsführer oder auch „Opinion Leader“ aus der klassischen Kommunikationstheorie bilden Meinungen, die dann von anderen Personen (teilweise unkritisch) übernommen werden. Die Opinion Leader kennen sich in bestimmten Bereichen sehr gut aus und wissen auch mein über absoluten Neuigkeiten Bescheid, die sich dann auch „bewahrheiten“. So viel dazu. Man kennt das aus seinem eigenen Leben, dass man sich (der Bequemlichkeit halber?) an Opinion Leadern orientiert, als selbst zu recherchieren. Gut so viel dazu.
Nun kommt das Marketing ins Spiel, online wie offline. Die Theorie der Meinungsführer existiert bereits seit 50 Jahren und seitdem wird es auch ein wenig falsch verstanden. Die Marketers denken sich nämlich: „Aha, wenn ich die Opinion Leader identifiziere und anspreche spare ich Geld und habe dennoch den gleichen Effekt.“ Aber davon auszugehen, dass die Opinion Leader ihre „Aufgabe“ auch direkt so verstehen (und nichts dafür bekommen…) halte ich für ziemlich dynamisch. Ein Opinion Leader weiß ja nicht, dass er angesprochen wird, um es anderen mitzuteilen. Er teilt es dann mit, wenn er das Produkt kauft und andere auf die Marke aufspringen, aber das geschicht indirekt.

Ein andere Situation finden wir online vor. Dort funktioniert das influencer-marketing über direkte Kommunikation mit dem Influencer (via Twitter, Blogs usw.). Dadurch erfährt er eine Wertschätzung und er erfährt auch in gewisser Weise von seiner „Rolle“. Aufgegriffen hat das beispielsweise T-Mobile als sie das neue Google-Handy G1 von bekannten Bloggern aus Österreich testen ließen. Unter http://www.mobileblogger.at können die Testberichte gelesen werden. Die Agentur Ambuzzador hat dabei eine Liste von Bloggern zusammengestellt, die aktiv bloggen, eine Affinität zum Thema Handy aufweisen und über genügend (Blog-) Reichweite bzw. Bekanntheitsgrad verfügen. Die Idee ist super, einzig die Struktur und Organisation der Beiträge auf dem Blog finde ich etwas durcheinander.

Die Suche nach den richtigen Meinungsbildnern ist wahrscheinlich die größte Herausforderung bei dieser Marketingform. Und da spielt dann auch wieder das Monitoring eine wichtige Rolle. Zu den einzelnen Tools: Es gibt freie und bezahlte Dienste, gute und schlechte. Liste folgt.

Geschrieben von Anne Grabs

Juni 25, 2009 um 14:58

interstitial-left-right-uptake-head-banner?

mit 3 Kommentaren

Auf der Suche nach Daniel Erk, der jetz als Urlaubsvertretung für Stefan Niggemeier auf dessen Blog bloggt und einen super Artikel über Demokratie im Netz „Von Sozialen Netzwerken & Sozialem Kapital“ geschrieben hat, habe ich einen recht interessanten, enaktiven Banner entdeckt, der sich per mouth-over von links nach rechts aufzieht.Ich frag mich nur, wie der Banner wohl heißen mag. interstitial-left-right-uptake-head-banner? Früher habe ich dann immer im Media Showroom von Gruner+Jahr nachgesehen. Nach deren Definition wäre es ein Expandable Ad. Nun ja, klassische Online Werbeformen werden zunehmend vom Suchmaschinenmarketing und -optimierung verdränkt, da die Klickraten (CTR) bei Bannern meist sehr niedrig (0,3% und weniger) sind und sie oft als „störend“ empfunden werden, vor allem bei Flash Layer, die auf einmal ins Bild erscheinen und nicht so einfach wieder wegzuklicken sind.

Werbebanner Spanien Urlaub

Ich bin immer auf der Suche nach witzigen, ansprechenden Anzeigen, online wie auch offline. Die Werbung in Österreich unterscheidet sich auch stark von der in Deutschland. Die Österreicher sind sehr viel humorvoller unterwegs. Ich denke da zum Beispiel an die Plaudertaschenwerbung von One (jetzt Orange). Allerings gibt es hier auch ständig „Wir sind…“ – Kampagnen, die ich ziemlich unkreativ finde. Leider gibt’s jetzt keine Plaudertaschen mehr. In diesem Sinne bye bye. Schön war’s mit euch.

Geschrieben von Anne Grabs

Juni 21, 2009 um 18:36

Google Suche, Bilder werden zu Videos?

mit 3 Kommentaren

Einige meiner Besucher erreichen meinen Blog durch die Suche nach „armedangels“. Nun habe ich mal diese Suche in Google gestellt, um herauszufinden, was Google dann auswirft.
Goolge ranked meinen Blog an zehnter Stelle direkt neben einem firmeneigenen Video von armendangels. Nun wird mein Eintrag als Video dargestellt, obwohl ich gar kein Video hab (siehe Bild).

Screenshot Google Suche nach "armedangels"

Entweder es ist ein Trick von Google oder ich habe irgendwas installiert. Mh, ich werde es herausfinden. Aus SEO – Sicht ist es auf jeden Fall sehr interessant. Wenn Bloginhalte, die ich mit Bildern versehe, als „Video“ in Google dargestellt werden, ist der visuelle Reiz zu klicken viel höher als der reine Text. Dies geht auch in Richtung, wie man suchmaschinenoptimiert bloggt. Viele, interessant gestaltete Beiträge mit Bildern und Videos zu einem Unternehmen, haben auch einen Effekt auf die Suche nach diesen Firmen. Heute heißt es zwar, dass Corporate Blogging nicht sinnvoll ist, wenn der Blog nicht richtig gestaltet ist bzw. nur ein Blog post pro Monat kommt – klar. Aber dennoch ist mit Corporate Blogging erstens eine zwar sehr öffentliche, aber ehrliche Darstellung des Unternehmens möglich und zweitens hat es einen direkte Auswirkung auf die Suche und somit auch der Besuchergewinnung (Traffic).

Geschrieben von Anne Grabs

April 18, 2009 um 16:45

Monday, Monday – WebMontag in Salzburg

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Heute ist es soweit. WebMontag in Salzburg mit dem Thema „Aktionismus 2.0″

Die Teilnehmerliste schaut sehr gut aus und ich bin gespannt auf eine kontroverse Diskussion zum Thema Aktionismus im Web. Ich habe indessen noch edlen Besuch aus Berlin/Schwedt erhalten – Basti wird also auch am WebMontag teilnehmen. Juhu!

Ich habe am Wochenende noch eine Story gefunden, welche zeigt dass Unternehmen noch lernen müssen auf die neuen Medien angemessen zu reagieren. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Motrin Ad Makes Moms Mad

Dieses Video war die Antwort auf das Commercial der Motrin Hersteller (McNeil, Konzernmutter Johnson & Johnson).

Geschrieben von Anne Grabs

März 9, 2009 um 12:07

google epic…ja? nein? vielleicht?

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Deutsche Bearbeitung von Aperto, Original von Robin Sloan und Matt Thompson

Geschrieben von Anne Grabs

April 1, 2008 um 14:12

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neue IKEA Kampagne – erwachsen oder weichgespült?

mit 5 Kommentaren

Beim neuen IKEA Spot frag ich mich: Was ist eigentlich mit dem Sprecher geworden der diesen sympathischen, schwedischen Akzent hatte? Auf einmal eingetauscht gegen diese *Babylotion-fühl-dich-rundum-wohl* – Stimme. Man kann diese Werbung mit allem Möglichen assoziieren: Weichspüler, Pampers, Kindernahrung, Anti-Falten Creme, aber doch nicht mit IKEA! Und vor allem, solche Werbung hat es schon hundertmal gegeben. IKEA versucht erwachsen zu werden, oder ein erwachseneres Image zu bekommen, aber laut und bunt sind die Kissenbezüge immernoch, wie Yasmin und ich gestern beim Durchblättern des neuen Kataloges feststellten.

Also was ist sie die Basic Message? Das einzige was gelungen ist an der Werbung ist, das sieüberrascht. Das hat IKEA Werbung immer getan, aber bisher eben auf seine witzig, schwedische Art eben (oder man dachte es sei besonders schwedisch). Ich hoffe jedenfalls, dass ich irgendwann wieder Herrn Midsommer hören kann. Bis dahin muss ich mich wohl weichspülen lassen von IKEA.

Geschrieben von Anne Grabs

August 28, 2007 um 13:23

Veröffentlicht in crossmedial