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Archiv für die Kategorie ‘schule 2.0

Bildungskongress der Metro AG

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Kommenden Mittwoch, am 26.08.2009 findet der Bildungskongress der Metro AG in Düsseldorf statt. Gemeinsam mit Basti Hirsch (@cervus), Melanie Unbekannt (@Literatenmelu), Melanie Gottschalk (@melgottschalk) und Hannes Klöpper (@hkloepper) werden wir an der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Kollektive Intelligenz – was wir von der Kapuzenshirt-Generation lernen können“ teilnehmen. „Headliner“ ist Prof. Dr. Kruse (@peter_kruse), der seine aktuelle Studie über die Wertemuster von Digital Natives vorstellen wird. Wir sind zum einen ausgewählt worden, da wir uns als Natives definieren, aber was noch viel entscheidender ist: Wir beschäftigen und Bildung im Kontext Web 2.0.

  • Basti Hirsch: Open Education Bewegung // Hacking Education Projekt
  • Melanie Unbekannt: Bildungsbloggerin // angehende Lehrerin Literatur & Geschichte // Pädagogik & Schule 2.0
  • Melanie Gottschalk: kollektive Wissenskonstruktion // Maschendraht-Community Gründerin // Blog
  • Hannes Klöpper: Leadership als Voraussetzung für erfolgreiche Nutzung von Technologie
  • und ich? Was sich in der Gesellschaft verändert, darf nicht an Schule vorbeigehen! // Studium Pädagogik

Passend dazu habe ich eben ein tolles Zitat über Bildung aus dem Jahr 1973 Werner Heisenberg von entdeckt:

„Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat.“

Und genau das ist es, was wir nicht möchten!

Unsere Überzeugungen:

1. Durch den Einsatz von Web 2.0 Technologien können viele Lernprozesse auch in der Schule vereinfacht werden (z.B. Wissensarchivierung // Wikis).
2. Für die heranwachsene Generation sind diese Technologien selbstverständlich. Sie werden damit groß. Wer davor die Augen verschließt, betrügt die heutige Jugend und kann sie letztlich auch nicht mehr zeitgemäß auf kommende Berufe und gefragte Kompetenzen vorbereiten. Nicht vergessen: Wir leben im Technologie-Zeitalter.
3. Inhalte sind sehr wichtig. Aber brauchen wir einen Bildungskanon? Wir sind einer Fülle von Wissen, welches uns kontextfrei täglich begegnet, ausgesetzt. Dieses Wissen gilt es zu strukturieren und zu klassifizieren.
4. Kooperatives Lernen und Selbststudium. Gemeinsam zu kollektiver Intelligenz – natürlich. Aber auch Phasen des Selbststudiums, der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen Themen sind uns wichtig.
5. Was macht das Internet so interessant? Das Spiel natürlich: Dinge ausprobieren, wieder verwerfen, neu anfangen. Das Internet bietet Möglichkeiten für spielerisches Lernen.

Und warum man dann schnell mal bei Open Education und Schule 2.0 ist, möchte ich an dieser Stelle mit den Worten von Gabi Reinmann erläutern. Gabi Reinmann (26. Mai 2009) Vortrag auf der Veranstaltung DIGITAL learning (München – BLM) Quelle: PDF, Seite 1-2

Szenario I: Wir schaffen die Schule ab und schicken die Schüler zum Lernen ins Web 2.0. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer radikalen Änderung der „Idee Schule“, wie wir sie bisher kennen, die zur Abschaffung führt. Wie kommt man auf so etwas? Man kommt sehr leicht darauf, wenn man sich die Attribute ansieht, die vor allem mit Blick auf das allseits gepriesene Web 2.0 den heute verfügbaren digitalen Medien zu- geschrieben wird. Digitale Medien werden charakterisiert als: multimedial, interaktiv, vernetzt, mobil und partizipativ. Schule verbinden wir dagegen mit den Merkmalen: verbal, frontal, individuell, stationär und hierarchisch. Gibt es größere Gegensätze? Digitale Medien sind in dieser Lesart genau so, wie Schule nicht ist, oder umgekehrt formuliert: Schule ist so, wie digitale Medien nicht sind. Das passt offensichtlich nicht zusammen. Wer also digitale Medien zum Lernen propagiert, muss die Schule, wie sie heute ist, abschaffen.

Szenario II: Wir stellen ein Smart Board ins Klassenzimmer und teilen Lernsoftware aus. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer kompletten Beibehaltung der „Idee Schule“, wie wir sie bisher kennen. Wie kommt man auf so etwas? Auch darauf kann man leicht kommen, wenn man sich die Potenziale der digitalen Medien selektiv durch den Tunnelblick traditioneller Unterrichtsroutinen betrachtet. Da kommt man dann zu Entdeckungen wie: Das Quietschen der Kreide ist passé, weil das Smart Board die Tafel ersetzt. Die Langeweile beim Üben vergeht, weil die Lernsoftware das Arbeitsheft verdrängt. Die Effizienz für den Lehrer steigt, weil sich mit neuen Programmen Ar- beits- und Schulaufgabenblätter viel schneller erstellen lassen. Gibt es eine bessere Passung? Digitale Medien können natürlich genau so eingesetzt werden, wie Schule ist und funktioniert. Sie können auf die für die Schule passenden Funktionalitäten eingeschränkt werden und Werkzeuge und Materialien ersetzen wie man die Feder und das Tintenfass durch den Füller ersetzt hat. Wer also digitale Medien zum Lernen propagiert, kann die Schule auch lassen, wie sie ist.

Szenario III: Wir schaffen die Schule weder ab noch lassen wir sie, wie sie ist – wir bauen sie um und geben den Beteiligten neue Rollen und Aufgaben. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer Veränderung der „Idee Schule“, wie wir sie bisher kennen, ohne dass wir auf sie verzichten, aber auch ohne dass wir sie unangetastet lassen. Ob das Ergebnis etwas ist, was einer Abschaffung der „alten Schule“ gleichkommt oder dieser noch recht nahe ist, ist dabei freilich offen. Aber darum geht es mir in einem ersten Schritt auch gar nicht. Vielmehr muss man sich zunächst einmal klar machen, dass es überhaupt nur diese drei Möglichkeiten gibt, wenn man digitale Medien in die Schule bringen will: abschaffen, beibehalten oder ändern.

Mit ihrem Vortrag „Abschaffen – Beibehalten – Verändern: Wie man digitale Medien in die Schule bringt“ beschreibt Gabi Reinmann, was auch Ziel des Bildungskongresses der Metro AG sein soll an dem ca. 400 Peronen aus dem Bildungsbereich teilnehmen werden. Wir möchten durch erfolgreiche Beispiele von Schule 2.0 zeigen, was Lehrerinnen und Lehrer ganz einfach umsetzen können und was es konkret bringt. Eine allzu polarisierende Diskussion in Richtung Abschaffung des Schulsystems liegt uns fern, auch wenn wir grundsätzlich existierende Strukturen von Schule teilweise ablehnen.

Der Bildungskongress wird live auf DNAdigital.de übertragen. Jeder kann am 26.08. um 15:30 Uhr am Livestream teilnehmen, Fragen stellen, Vorschläge machen und Beispiele bringen.

Eine Liste mit weiteren interessanten Bloggern aus der Szene habe ich auf Martin Lindners (@martinlindner) Blog wwweblern.de („Arbeiten, leben und lernen im web“) gefunden.

Ein großes Lob auch an die Metro AG, dass sie sich diesem Thema annimmt. Danke auch an die Organisation von Frau Petri, Herrn Noppenberger und Ulrike Reinhard (@ulrike_reinhard).

6. Online Frühstück am 19. August

mit 4 Kommentaren

David Röthler veranstaltet wieder ein Online Frühstück. Das 6. ist es bereits. Und diesmal geht es um Second Life bzw. um Kunst und Kultur im  Second Life, konkret um dieses Projekt. Ich habe mich letztens wieder mit Bildung in Second Life beschäftigt. Es gibt einige Beispiele aus der Medizin wie hier und hier. Auch das Thema „erneuerbare Energien“ wurde von der Stadt Güssing im Südburgenland aufgegriffen und in Game-based-learning Szenarien abgebildet. Martin Lange hat mit cyberland.org Second Life als Jugendchatcommunity in der Schule etabliert, allerdings ist die Meinung zu „Second Life“ in der Öffentlichkeit sehr negativ und auch in der Internetszene wird das Thema abgekanzelt, obwohl es für den Bereich Bildung viele Potenziale in sich trägt.
Ich bin gespannt was Kunst und Kultur am 19. August beim Online Frühstück dazu meinen. Anmelden kann man sich übrigens hier.

Geschrieben von Anne Grabs

August 11, 2009 um 12:05

Schülerpersönlichkeit

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Die Prüfungszeit hat mich fest im Griff, was dazu beiträgt, dass ich meinen Blog derzeit mit Infos aus der Schulforschung beglücke. Heute die Theorie der Schülerpersönlichkeit.

Forschung zur Schülerpersönlichkeit ist ein Teil der Pädagogischen Psychologie und beschreibt das Wechselspiel zw. Persönlichkeitsentwicklung und Schulfaktoren  (Schule als Ort von Sozialisation?). Beispielsweise könnte man die Frage stellen, welchen Einfluss die Schule bzw. Schulleistungen (Erfolg/Misserfolg, Lernstrategien; beeinflusst durch Erziehungsverhalten der Lehrer und Eltern) auf die Persönlichkeitsentwicklung nimmt.

Folgende Ergebnisse über die Forschung zur Schülerpersönlichkeit möchte ich hier darstellen (Die Ergebnisse gelten für Österreich):

1) Selbstkonzept
2) Prüfungsängstlichkeit
3) Zielorientierung
4) Kontrollerwartungen

1) Selbstkonzept
Das Selbstkonzept beschreibt Vorstellungen über sich selbst z.B. „ich bin zufrieden mit mir“ und ist unterschiedlich ausgeprägt je nach Spezifitätsgrad. Wir können in das  schulische Fähigkeitsselbstkonzept (kurz FSK; „Ich bin ein guter Schüler“) und das  schulfachspezifische Fähigkeitsselbstkonzept („Ich bin gut in Mathe“) unterscheiden.
Das Selbstkonzept entsteht in der Schule durch soziale Vergleiche (mit anderen), d.h. auf best. Dimensionen wird verglichen, ob man besser oder schlechter ist als der/die andere. Bei der Messung des Selbstkonzepts werden in den jungen Jahren häufig  „optimistische Fehleinschätzungen“  wie „Ich kann besser als Durchschnitt“ getroffen, die aber im Laufe der Schulzeit immer genauer werden (Zunahme der Veridikalität). Das schulfachspezifische FSK ist bereits vor Schuleintritt vorhanden, sinkt aber nach Schuleintritt bis zur 3. Klasse ab und stabilisiert sich dann. Bei Mädchen ist ab der 2. Klasse ein schlechteres Mathe-Selbstkonzept festzustellen.
Ganz interessant ist, dass sich bei intraindividuellen Vergleichen, d.h. SchülerIn vergleicht Leistungen verschiedener Fächer untereinander, ein reziproker Effekt ergibt. Eine schlechte Leistungsrückmeldung in einem Fach führt zu Aufwertung des Selbstkonzepts in einem anderen Fach. Eine schlechte Note in Mathe bedeutet eine Aufwertung des Deutsch-Selbstkonzepts.
Eine schlechte Selbstwahrnehmung entsteht nicht wie meist vermutet durch das Lehrerverhalten sondern eher durch wahrgenommenes Klassenklima (da Leistungs- und Konkurrenzdruck).
Das FSK kann durch Autonomieförderung (selbstständiges Arbeiten), Interesse an S/S und Aufrechterhaltung einer gewissen Ordnung gestärkt werden.
Die Beziehung zwischen dem FSK und der Leistung verändert sich im Laufe der Schulzeit. Während in der Grundschule die Leistungs das FSK verstärkt oder schwächt (gute Note Stärkung FSK), wird in der Jugendschulzeit das FSK durch positive Leistung bestätigt und das führt dann wiederum zur Selbstaufwertung.

2) Prüfungsängstlichkeit
Um über Prüfungsängstlichkeit sprechen zu können, braucht es zunächst eine Unterscheidung in Angst und Ängstlichkeit (Persönlichkeitsmerkmal).
Prüfungsängstlichkeit ist in zwei Komponenten unterteilt: Zum einen in “ worry“ (das Besorgnis = negative Erwartungen, Befürchtungen „ich mache mir Sorgen, ob ich auch alles schaffe) und „emotionality“ (die Aufgeregtheit, Erregtheit, Unwohlsein, „komisches Gefühl im Magen“)
Prüfungsängstlichkeit entwickelt sich durch Misserfolge bei den eigenen Leistungen, denn sie verschaffen eine negative Sicht auf die eigenen Fähigkeiten und einen Mangel an Zuversicht (Misserfolgsängstliche).
Prüfungsängstlichkeit erlebt einen Anstieg ab der 3. Klasse bis zur 6./ 7. Klasse und danach eine leichte Abnahme. Bei Mädchen ist die Prüfungsängstlichkeit höher.
Zu den Gründen:
Zum einen begünstigt Elternverhalten mit hohen Anforderungen an ihr Kind, mit elterlicher Strenge und mangelnder Unterstützung Prüfungsängstlichkeit. Und zum anderen wirken sich autoritäres Lehrerverhalten, die Bewertung nach sozialer Bezugsnorm, ein unverständlich vorgetragener Lehrstoff, keine Transparenz bei der Schwierigkeit von Aufgaben, betonte Prüfungsankündigungen und Rivalität und Konkurrenz unter SchülerInnen (kompetitives Klassenklima) positiv auf die Prüfungsängstlichkeit bei SchülerInnen aus.
Weiterhin ist eine starke Zunahme der Prüfungsängstlichkeit im letzten Abschnitt der Grundschule, aufgrund des Druckes über den Entscheid für eine weiterführende Schule, zu verzeichnen. Die Prüfungsängstlichkeit ergibt sich aber auch in den ersten Jahren der weiterführenden Schule, da es eine neue Situation mit neuen Leistungsanforderungen darstellt und auch das FSK noch nicht stark genug ist.
Festzuhalten bleibt, dass Prüfungsängstlichkeit einen negativen Einfluss auf die schulischen Leistungen hat und sich daraus enorme Rückkopplungseffekte ergeben. Die Prüfungsängstlichkeit führt zu schlechten Leistungen, wodurch erhöhte Misserfolgserwartungen entstehen. Dies wiederum erhöht die Prüfungsängstlichkeit bei den folgenden Tests, was wiederum erhöhte Leistungseinbußen nach sich zieht und insgesamt eine negative affektive Bindung zur Schule und eine negative Einstellung zum Lernen und Leistung allgemein, d.h. demotivierende Effekte.

3) Zielorientierungen
Es gibt zwei leistungethematische Ziele: die Lernzielorientierung und die Leistungszielorientierung.
Lernzielorientierung bei SchülerInnen bedeutet neue Fähigkeiten zu erlernen, die eigenen Kompetenzen erweitern, die Gelegenheit Neues zu lernen zu nutzen und dabei Rückmeldungen und Fehler als Teil des Lernens zu betrachten. Dabei entstehen selbstregulierte Lernstrategien, eine positive Einstellung zu Klasse und sie fühlen sich durch die Schule herausgefordert.
Leistungszielorientierung bedeutet seine eigenen Kompetenzen beweisen, positive Bewertungen von anderen zu bekommen, Aufgaben und Probleme besser bewältigen können (soziale Vergleiche, interindividuell), aber auch Gefahr sich zu blamieren (fehlende Kompetenzen, negative Bewertungen). Es ergibt sich ein schlechteres Fähigkeitsselbstkonzept (FSK) bis hin zu defensiven Lernen (Vermeidung von Problemen mit Lehrern).
Während der Schulzeit konnte eine Zunahme der Leistungszielorientierung und eine Abnahme Lernzielorientierung feststellen. Das ist genau der Punkt, den ich immer kritisiere, weil ich mich frage, warum ein motivierter Erstklässler nach vier Jahren Schule die Freude am Lernen verlernt und was dazu führt.
Dass die Lernzielorientierung günstiger und wünschenswert ist, lässt sich anhand der beobachteten höheren Leistungsmotivation, der höheren instrinsischen Motivation, dem besseren FSK, den günstigeren Attributionen für Erfolg und Misserfolg, der positiven Einstellung zu Schule, den besseren Leistungen und Noten und einem positiveren Wohlbefinden im Vergleich zu Leistungszielorientierten erklären.
Bei der Leistungszielorientierung wird noch einmal in Annäherungs-Leistungszielorientierung (besser sein als andere) und Vermeidungs-Leistungszielorientierung (im Vergleich zu anderen keine schlechteren Leistungen) unterschieden. Dabei verzeichnet die Annäherungs-LZO positive Effekte (bessere Leistungen) und eine höhere intrinsische Motivation. Die Vermeidungs-LZO hingegen verzeichnet höhere Prüfungsangst, geringeres FSK, schlechtere Leistungen.

4) Kontrollüberzeugungen
Ereignisse im Leben hängen vom eigenem Handeln oder dem eigenem Charakter (= internale Kontrollüberzeugungen) oder von anderen Personen oder dem Zufall ab (= externale Kontrollüberzeugungen).
Kontrollüberzeugungen sind abhängig vom Differenzierungsgrad: Kontrollüberzeugungen bei bestimmten Handlungen bildet die Handlungs-Ergebniserwartung (was passiert, wenn..). Dem gegenüber steht die  Selbstwirksamkeitserwartung (ich kann „wenn“ bewirken). Selbstwirksamkeitserwartungen (auch „funktionaler Optimismus“) sagen Zielsetzungen, Handlungen, Durchhaltevermögen, Rückfallkontrolle vorher.
Selbstwirksamkeitserwartungen sind auf die Zukunft gerichtete Erwartungen (was traue ich mir zu?). Das Selbstkonzept hingegen bezieht sich auf die Beschreibung und Bewertung der eigenen Person in bestimmten Lebensbereichen und der soziale Vergleich. Das Selbstkonzept (FSK) nimmt während der Schulzeit ab, die Selbstwirksamkeitserwartung hingegen nimmt zu, da sich die eigenen relative Einflussmöglichkeiten erhöhen (Realitätsgehalt).
Zwei Bedingungen müssen für die Entwicklung der Selbstwirksamkeitserwartung erfüllt sein:
1) Zielerreichung ermöglichen durch Zielwahl, Überredung (von anderen „du kannst es“) oder Modelllernen (andere beobachten) und
2) internale Attribution (Erfolg geht auf eigene Fähigkeiten zurück), S/S mit hoher Selbstwirksamkeitserwartung vertrauen auf eigene Lernstrategien und Kompetenz

Einsatz von Twitter an der Uni Dallas/Taxas

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The Twitter Experiment – UT Dallas

Dr. Monica Rankin versucht, was viele andere nicht wagen. Twitter im Unterricht einsetzen.
Die Tweets werden während der Vorlesung gesammelt, mit einem hashtag (#) thematisch gegliedert und am Ende diskutiert.

Zwei Vorteile höre ich aus dem Video heraus:

1. Jeder hat die Möglichkeit etwas zu sagen, auch schüchterne SchülerInnen. Dadurch entsteht eine richtige Diskussion, da sich nahezu alle (hier 90 StudentInnen) an der Diskussion (auch die die keinen Laptop besitzen, denn sie schreiben ihre Kommentare auf einen Zettel und jemand tippt sie dann in die Twitterwall).

2. Die Beschränkung auf 140 Zeichen ermöglicht es die Fragen aufs Wesentliche zu beschränken, um zu verhindern das zu lange Beiträge geschrieben werden.

Geschrieben von Anne Grabs

Juni 3, 2009 um 9:00

Manifest für Schule 2.0

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Sehr anschaulische und lesenswerte Präsentation über das Manifest von Schule 2.0 mit Zitaten von Sir Ken Robinson und Karl Fisch. In Bezug auf gesellschafliche Veränderungen vom Industriezeitalter, Technologiezeitalter zum Informationszeitalter wird beschrieben wie sich Schule positionieren sollte, damit der Wissensaustausch optimal funktioniert.

Geschrieben von Anne Grabs

Juni 1, 2009 um 16:50

Selbstbewertungsmodell der Leistungsmotivation

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Die Bewertung der eigenen Leistung/Leistungsmotivation

Das Thema Leistungsmotivation ist im schulischen, wie auch beruflichen Kontexten immer wieder ein Thema. Ich möchte anhand der Theorie von Heckhausen versuchen zu skizzieren, dass sich die Bewertung der eigenen Leistung zum einen aus der Ziel- und Anspruchsniveausetzung ergibt und andererseits sich in der Kausalattribution von Leistungen, d.h. schreibe ich den Erfolg einer Arbeit mir selbst oder anderen Umständen/Glück zu.

1) Ziel- bzw. Anspruchsniveausetzung

Bei der Ziel- bzw. Anspruchsniveausetzung gibt es individuell Unterschiede. Man unterscheidet in Erfolgszuversichtliche bzw. Erfolgsmotivierte, die mittelschwere Aufgaben bevorzugen und haben realistische Ziele (Was kann ich, was nachher auch tatsächlich dabei herauskommt?).
Misserfolgsängstliche weichen auf entweder sehr leichte oder sehr schwere Aufgaben aus.
Grafisch dargestellt sieht das dann so aus:

Erfolgszuversichtliche:

  • suchen Leistungssituationen auf
  • suchen Herausforderung
  • wählen mittelschwere Aufgaben
  • erwarten eher Erfolg
  • antizipieren den Stolz auf den Erfolg
  • haben positive Affektbilanz
  • leisten besser/gleich gut unter Druck

Misserfolgsängstliche:

  • meiden Leistungssituationen
  • wählen leichte oder zu schwerde Aufgaben (leichte Aufgaben schaffen sie, keine negative Konsequenzen; bei zu schweren Aufgaben können sie Misserfolg auf Aufgabenschwierigkeit schieben, mittelschwere Aufgaben machen ihnen Angst/Risiko, wegen negativen Konsequenzen bei Misserfolg, d.h. sie können nicht das was alle können)
  • sehen eher die Gefahr des Scheiterns
  • vermeiden Risiken
  • fürchten eher die Beschämung des Misserfolgs
  • bilanzieren Erfolge eher external
  • erbringen schlechtere Leistungen unter Druck

Yerkes und Dodson haben bereits 1908 experimentell nachgewiesen, dass die mittlere Aktivierung (nicht Unter- oder Überforderung) bei anspruchsvollen Aufgaben die beste Leistung bringt. Bei zu hoher Aktivierung durch z.B. zu schwere Aufgaben ist das Niveau nicht zu bewältigen, man verkrampft.

Dies ist sehr wichtig bei der Gestaltung von Arbeiten, Schulaufgaben. Oft sind Erfolgszuversichtliche und Misserfolgsängstliche zu gleichen Teilen in den Klassen besetzt. Wenn ich nur Aufgaben wähle, die einen mittleren Schwierigkeitsgrad besitzen, schaffe ich nur günstige Leistungsumgebungen für Erfolgszuversichtliche.

2) Kausalattribution

Kausalattributionen sind subjektiv wahrgenommene Ursachen eines Handlungsresultates, d.h. ich kann mir meinen Erfolg/Misserfolg aufgrund meiner Anstrengung (Tüchtigkeit) oder unzureichenden Anstrengung erklären. Attributierungen (Zuschreibungen) können internal (die Person betreffen) oder external (die Umwelt betreffend), stabil (gleichbleibend) oder variabel sein. Daraus ergibt sich folgende Grafik:attribution

Bernard Weiner hat dieses Modell noch um die Parameter kontrollierbar und unkontrollierbar ergänzt.

Generell gilt, dass external – variable Ursachenzuschreibungen sich negativ auf das Selbstbewusstsein eines Schüler/ einer Schülerin auswirkt. Dies erklärt auch, warum es Situationen in der Schule gibt, bei denen sich S/S trotz einer sehr guten Noten nicht freuen können. Sie glauben dann nicht, dass sie selbst etwas mit dem Ergebnis zu tun haben, sondern reines Glück gehabt haben. Deshalb ist es wichtig darauf zu achten, dass S/S spüren und wissen, dass sie etwas gut können.

Educamp09 – 17., 18. und 19. April

mit 2 Kommentaren

Ilmenau Klappe die Zweite. Es ist wieder so weit. Das 3. Educamp startet kommenden Freitag in Ilmenau. Ein weiter Weg steht mit bevor, eine fast 7stündige Fahrt, aber ich freue mich zunächst Ulrike und Alexander vom
educamp_button_2009_v2Benin-Projekt dort zu treffen und andererseits auf spannende Sessions und Diskussionen mit Bildungsexpertern Neue Medien und „Nicht-Bildungsexperten“. Denn das ist das eigentliche Spannungsfeld, wenn man sich mit Lernen mit neuen Medien beschäftigt.

Die Website des Educamp fasst das Ganze so zusammen: „Dabei wird es um die Themen Social Software im Bildungskontext, Arbeiten und Lernen in der Informationsgesellschaft (Corporate Learning 2.0), Mobile und Microlearning sowie Gefahren und Chancen der aktiven Netznutzung gehen“.

Das Educamp 09 in Ilmenau ist kostenlos und empfehlenswert für Pädagogen  und Pädagoginnen, angehende Lehrer/innen, internetaffine Schüler/innen und Experten für Elearning, Blended Learning, Corporate Learning

Geschrieben von Anne Grabs

April 11, 2009 um 16:24

fundstücke republica09

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Jetzt wo die Diskussion um die republica09 sich etwas gelegt hat, möchte ich meine Fundstücke und Links von der rp09 und Berlin posten. Ach ja meine Meinung zur rp09. Ja es war manchmal etwas zäh könnte man sagen, vor allem weil das Internet nicht gefunzt hat. Aber dennoch habe ich ganz viel davon mitgenommen. Zum Beispiel diesen gigantischen Blog mideastyouth.com, der vor allem Menschenrechte, politische Aufklärung und Gleichberechtigung für Frauen in Nahost berichtet. Das war und ist mein persönlicher Favorit des Programms, denn die Autoren müssen täglich damit rechnen, dass sie womöglich ins Gefängnis kommen oder andererseits politisch verfolgt werden. Diese Energie und Mut hat mich sehr beeindruckt.

Viele Themen drehten sich ja rund um das Thema Bildung. Der Schwerpunkt hat mich ein wenig überrascht. Da die Veränderung in der Bildung durch neue Medien mein Thema ist (arbeite seit 6 Jahren mit/im Internet und studiere seit 2 Jahren Pädagogik), kam es mir sehr entgegen. Lisa Rosa sprach in ihrem Beitrag Ne(x)t Generation? Bildung im Übergang von der Arbeitsgesellschaft zur selbstreflexiven Lerngesellschaft von einer Übergangsgesellschaft und forderte eine Lehrerbildung die sich mehr darum bemüht, Lehrer/innen mit Medienkompetenzen und Tools auszustatten. Beim gemeinsam Gespräch sind wir beide zu dem Schluss gekommen, dass es unglaublich schwierig ist, angehende Lehrer/innen für die Neuen Medien zu motivieren. Da ich mich in letzter Zeit auch mit anderen Lehrertrainigs beschäftigt habe, die vor allem versuchen Persönlichkeitsmerkmale zu optimieren, kann ich dazu abschließend sagen, dass es immer schwierig ist Menschen in eine bestimmte Richtung zu verändern, auch wenn klar ist, dass die Optimierung unglaublich wichtig und sinnvoll ist. Liebe Lisa, vielen Dank für deinen Vortrag, den es hier noch einmal nachzulesen gibt:

Was mir bei all dem noch fehlt, ist ein richtiges Konzept. Ich finde, wir sollten nicht wie bisher in der Geschichte der Pädagogik Kinder und Jugendliche (und auch Erwachsene) so behandeln, als wären es kleine Versuchskaninchen, so á la „wir müssen es ausprobieren“. Auch wenn wir in einer Übergangsgesellschaft leben, wo natürlich viel (technisches) ausprobiert wird, sollten im pädagogischen Setting die Rahmenbedingungen so gestaltet sein, dass nicht willkürlich drauflos optimiert und ausprobiert wird.

Im Panel Jugendbildung – soziale Software, Medienbildung 2.0 – Kinder und Jugendliche als Akteure im Netz mit dem Grundschulblogger Martin Riemer als Moderator, Thomas Röhlinger von Radijojo,  Daniel Poli mit dem Portal netzcheckers.de und Michael Lange, der uns cyberland.org vorgestellt hat. Die Mehrheit der Teilnehmer im Panel waren der Meinung, dass es sich um tolle Portale für Kinder und Jugendliche handelt, die aber kaum einer kennt. Am Ende haben wir diskutiert, ob sie wirklich so groß wie SchülerVZ & Co werden sollten oder ob es sich einfach um eine wirklich gute Alternative handelt, die vor allem Lehrern und Eltern kommuniziert werden sollte, damit sie sehen, dass es auch sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten im Netz gibt. Ich finde diese Portale gehören unterstützt. Ich bin jedenfalls froh in diesem Panel gewesen zu sein. Vielen Dank!

Und zum Schluss bleibt auch noch der Vortrag von Lawrence Lessig erwähnt, der vielleicht nichts neues war, weil ich ähnlicher Form schon dagewesen und am Ende eine Vortrag zu seinem Buch Remix, aber dennoch hat er meiner Meinung nach etwas ganz wichtiges gesagt. Es ist nicht gut wenn unsere Kinder mit der Angst aufwachsen sie könnten urheberechtlich anbelangt werden, wenn sie etwas kreatives geschaffen haben. Sehr treffend war eigentlich das Beispiel von Radijojo, die erst kürzlich ihren Live-Stream für Kinder!!! wegen Problemen mit der GEMA abdrehen mussten. Einfach nur doof so was.

Das Konzept des Orientierungsstils nach Sorrentino & Roney (EN), Dalbert (DE)

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Im Rahmen der Lehrerstudie die ich derzeit als Studienassistenz erarbeite, beschäftige ich mich mit dem Orientierungsstil nach Sorrentino & Roney (englischsprachiger Raum) und den Untersuchungen von Dalbert (deutschsprachiger Raum). Das ist eine ganz spannende Sache und ich wage die Hypothese, dass es da einen Zusammenhang zwischen Digital Natives und dem Orientierungsstil der „Ungewissheitsorientierung“ gibt.

Der Orientierungsstil lässt sich nach Richard M. Sorrentino und Christopher J. R. Roney in Gewissheitsorientierung und Ungewissheitsorientierung einteilen. Nach deren Auffassung ist es eine Theory des Ausgleichens bzw. des Selbstregulierens, die behauptet, dass Menschen sehr unterschiedlich beim Umgang mit Ungewissheit/ Verunsicherung sein können. Der Orientierungsstil beeinflusst uns bei der Auswahl von Situationen. Ist man eher unsicher (gewissheitsorientiert) meidet man neue Situationen. Ist man risikobereit (ungewissheitsorientiert) ist man offen für neue Informationen. Dies wirkt sich darauf aus wie ich letztlich neue Informationenen in der Situation aufnehme, verarbeite und wiedergebe. Sorrentino & Roney beschreiben die Ungewissheitsorientierung als „eine Informationsvariable, welche sich aus der Ungewissheit, den Ausgang einer Handlung betreffend, ergibt“ (1986, zitiert nach Martinek, 2007).  Je nach Orientierungsstil wird mit neuen Informationen unterschiedlich umgegangen:

  • bei Ungewissheitsorientierung: neue Informationen sind anregend, ich kann eine neue Erkenntnis gewinnen
  • bei Gewissheitsorientieung: ich befürchte den Verlust der eigenen Gewissheit

In Ihrem Buch „Die Ungewissheit im Lehrberuf“ stellt Daniela Martinek die Frage: „Was brauchen ungewissheits- und gewissheitsorientierte Lernende?“ (Marinek, 2007, S. 45) und bezieht sich auf die „Characteristics of Educational Settings for Uncertainty-Oriented and for Certainty-Oriented Persons“ nach Kempas, 1994.

Ungewissheitsorientierte Lernende

–> Entsprechendes Lehrangebot

- Wissbegier - hohes Informationsangebot
- Bedürfnis, Klarheit aktiv herzustellen - inhaltliche Auseinandersetzungen (Diskussion & Reflexionen…)
- Wunsch nach Selbstreflexion,
Reflexion in Bezug auf persönliche
Relevanz
- zahlreiche Formen des Feedbacks
- Experimentierfreude,
Risikobereitschaft
- Möglickeiten zu experimentieren und Erfahrungen aus 1. Hand
- Wunsch nach Kooperation - kooperative Lernformen
- Motivation & Entscheidungslust - autonome Handlungsmöglichkeiten (Methodenvielfalt, offene Lernformen, Möglichkeiten der Eigenverantwortlichkeit & Entscheidungsmöglichkeiten)

Gewissheitsorientierte Lernende

–> Entsprechendes Lehrangebot

- Bedürfnis, Ungewissheit zu vermeiden - Orientierung an strukturierter Information & Transparenz
- Aufrechterhaltung von Klarheit - strukturierte Aufgaben & Begrenzung der Informationsfülle
- Selbstkonzept aufrechterhalten - dosierte Kritik
- Wunsch nach routinemäßigem
Handeln
- Einführen von Routinen basierendauf klaren Regeln und Prinzipien
- Tendenz zu selbstorientiertem
Lernen
- individuelle Lernformen & kompetitive konkurrenzbetonte) Situationen
- Motivation & Entscheidungsunlust - strukturierter Handlungsspielraum (schrittweises Vorgehen, Übungsmöglichkeiten, Begrenzung der Entscheidungssituationen)

Nun kommt hinzu, dass der Lehrer selbst ungewissheits- oder gewissheitsorientiert agieren kann. Für einen ungewissheits-orientierten Schüler, der sich nach Exploration und offenen Strukturen sehnt, kann sich der Unterricht bei einem gewissheitsorientieren Lehrer entsprechend negativ auswirken. Wobei widerrum gewissheitsoriente Schüler in den Strukturen und genauen Vorgaben dieses Lehrers besser zurechtkommen. Dennoch sind nach dieser Theorie beide „Lerntypen“ zu gleichen Teilen vertreten. Die Frage ist, wie Lehrer damit umgehen können.
Desweiteren wurde in einer Längsschnittstudie von König und Dalbert ein positiver Zusammenhang bei Ungewissheitstoleranz (man ist eher ungewissheitsorientiert, risikobereit) und Befinden bei Lehrerinnen und Lehrern festgestellt werden (2004, zitiert nach Martinek, 2007). „Je höher die Ungewissheitstoleranz ausgeprägt war, desto geringer waren die Arbeitsunzufriedenheit, der Leistungsmangel und die erlebte Depersonalisierung der Lehrer/innen“ (Martinek, 2007, S. 48).

Zu meiner Hypothese zu Beginn, möchte ich noch ein Zitat von Sorrentino zur Erklärung des Ungewissheitorientierungsstil hinzuziehen:
„Self-assesment, social (and physical) comparison, causal searches and attribution, possible selves, self-concept discrepancy reduction, self-confrontation, social justice, and the equity are all common characteristics in this person“ (Sorrentino & Roney, 1999, S. 4).
Was heißt das für meine Hypothese? Unterstellt man den Digital Natives das sie eher ungewissheitsorientiert sind, so dienen die vielfältigen Informationen, die sie täglich über das Netz aufnehmen dazu das Unbekannte, aber auch sich selbst zu verstehen. Neue Informationen bieten die Möglichkeit den Erkenntnisdrang nachzugehen. Ungewissheitsorientierte sind außerdem neuen Ideen und Überlegungen gegenüber offen und tendieren zu toleranten Einstellungen.
Könnte ein interessantes Thema für meine Bachelorarbeit sein…

interessante Interviews zum Thema bildung 2.0

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Im Rahmen des Social Learning Summit, den sog. SLS08, sind zahlreiche Videos von Steffen Büffel (Veranstalter educamp Ilmenau) zum Thema Bildung entstanden, unter anderem auf vom Grundschulblogger Martin Riemer, der sehr praxisnah erklärt, was das Tolle an Blogs ist.  Thx Steffen!

Geschrieben von Anne Grabs

Dezember 13, 2008 um 16:22

Veröffentlicht in elearning, schule 2.0, web 2.0