Archiv für die Kategorie ‘social media’
StudentInnen: Social Networking und Karriere
Laut einer Umfrage der FOM sehen StudenInnen (noch) keinen konkreten Nutzen vom Social Networking in Bezug auf Ihre Karriere. Um mich kurz zu fassen, möchte ich mich auf ein Zitat aus dem Bericht beschränken.
Fazit: Konform zu vielen bereits durchgeführten Studien belegen die Umfrageergebnisse den Einfluss sozialer Kontakte auf die beruflichen Perspektiven von Arbeitnehmern. Die vorliegende Studie zeigt darüber hinaus, dass soziale Kontakte zunehmend auch über das Internet geknüpft und gepflegt werden. Die Befragten sind in durchschnittlich zwei social networks, wie z.B. Xing, StudiVZ oder Facebook aktiv. Dabei ist die Nutzungsintensität stark altersabhängig geprägt. Jüngere Teilnehmer nutzen internetbasierte Netzwerke häufiger und intensiver. Allerdings ist der Einfluss dieser internetbasierten Netzwerkkontakte auf die bisherige berufliche Entwicklung sowohl in der subjektiven Einschätzung der Befragten als auch im Rahmen statistischer Zusammenhangsanalysen noch als recht gering zu beurteilen. Dennoch zeigt sich, dass die Befragten für ihre zukünftigen Karrierechancen eine Vielzahl positiver Impulse von ihren internetbasierten Netzwerkaktivitäten erwarten. Diese sind in hohem Maße von der Intensität der Netzwerknutzung abhängig. Um mögliche direkte Zusammenhänge zwischen Netzwerknutzung und beruflichem Erfolg genauer bestimmen zu können, müsste diese Studie – eventuell in Form einer Panel-Befragung – fortgesetzt werden. (FOM Netzwerkumfrage 2009, Hermeier & Seng, S. 8 )
Quelle: FOM Netzwerkumfrage 2009 als PDF
BouncE Flash Mob @ Gröna Lund
Social Media Revolution
Is Social Media Fad?
Or is it the biggest shift since the Industrial Revolution?
Right Here Right Now Social Media
Der Fail Vodafone und die „Schöne neue, alte Medienwelt“
Ich habe ja schon einmal über Vodafone gebloggt, aber aus Wut und weil ich mich abgezockt gefühlt habe. Jetzt darf ich im Internet lesen, wie über Vodafone hergezogen wird. Allerdings muss ich Sichelputzer zustimmen, denn die Art und Weise wie man sich über einen eigentlich belanglosen Blogeintrag echauffiert, finde ich etwas übertrieben. 22 Seiten pures Rumgekotze. Meine Güte so schlimm war das jetzt auch wieder nicht. Ok, Elisabeth Seegers Beitrag war etwas offensichtlich auch für meinen Geschmack. Ich hätte mich in all den Jahren mal über einen Blogeintrag über die Abzocke-Mechanismen von Vodafone gefreut, aber nix da. Das was Schnutinger geschrieben hat, ist nun wirklich nicht der Rede wert. Im Gegenteil. Es hat sich eigentlich ganz authentisch für mich angehört. Ich persönlich könnte nicht für Vodafone schreiben. Dass sie ihre Konsequenzen aus der Web2.0 Hetze zieht, finde ich richtig, würde ich auch nicht anders machen. Interessanterweise karikiert sie ihren (vorerst letzten) Blogeintrag mit der Aussage: „Schöne neue, alte Medienwelt“ in Anlehnung an Aldous Huxleys Buch „Schöne neue Welt“. Ich vermute, dass sie damit die Kritik an der Web2.0/Bloggerszene andeuten will, meiner Meinung nach berechtigterweise. Die Kommentare (mit Ausnahmen) lesen sich, als hätte man einer Herde gesagt „Zeigt da ja alle mit dem Finger drauf, die ist schlecht!“. Für meinen Geschmack zu viel Gruppendynamik. Es ist einfach nicht zielführend, wenn man auf der einen Seite fordert, dass Unternehmen das Gespräch zu ihren Kunden suchen sollen und dann bei den ersten Schritten ins Web draufhaut. Ich bin gespannt wie Vodafone reagierten wird.
#Nachtrag: Habe eben folgenden Beitrag auf netzpolitik.org gefunden „Vodafone meets 1984″.
Social Media und VideoSEO
Video-Seeding fällt eigentlich in den Bereich des Social Media Marketings oder auch Virales Marketing. Aber VideoSEO ist eine Mix aus Video-Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Generell geht es um die Frage, wie man es schaffen kann mit seinem Video auf den obersten Plätzen in Google gelistet zu werden.
VideoSEO enthält mehrere Parameter. Zunächst muss das Video auf die verschiedenen Video-Portale hochgeladen werden. Das ist natürlich irgendwie klar aber eben auch unbedingt notwendig. Am besten man lädt das Video auf die gängigen Portale wie Youtube, Vimeo, Sevenload, MyVideo, Clipfish, evtl. Kyte und Make.tv.
Im nächsten Schritt müssen die Videos richtig betitelt, beschrieben und beschlagwortet werden. Heißt Titel, Beschreibung und Tags – je nach zu optimierenden Keyword – müssen eingegeben werden.
Was sind die Vorteile von VideoSEO?
- Google ♥ Videos.
- Videos werden als Thumbnails/kleine Vorschaubilder dargestellt und weisen daher höhere Klickraten als übliche Google-Textanzeigen auf.
- Die Positionierung per Video mit einem hart umkämpften Begriff ist leichter als per Google Adwords, da die Konkurrenz diesen Trend meist (noch) nicht aufgegriffen hat.
Der zweite und weitaus schwierige Parameter ist der, dass Google auch die Anzahl der Abrufe, Klickraten, Bewertungen und Verlinkungen auf das Video bewertet.Ebenfalls eine Rolle spielt, wie oft das Video extern eingebunden also „embedded“ wurde. Diese Entwicklung eines Videos ist schwer vorhersehbar. Je größer der virale Effekt und die Beliebtheit eines Videos, desto mehr steigt die Anzeigenwahrscheinlichkeit auf den ersten Plätzen auf Google.
iab. Social Advertising Best Practices
Das IAB (Interactive Advertising Bureau bzw. dessen User-Genereted Content & Social Media Commitee hat ein best practice sheet zu Social Advertising herausgegeben. Dabei findet sich auch eine Unterscheidung zu Behaviorally Targeted Ad und Social Ad. Ich habe das bisher immer etwas vermischt und so aufgefasst: Wenn ich als Firma in Sozialen Netzwerken aktiv bin und meine relevante Zielgruppe anspreche, habe ich auch die Möglichkeit sie zielgerichtet mit Werbung/Produktinformation anzusprechen.
Diese Unterscheidung vom iab. macht das Ganze etwas klarer:
Behaviorally Targeted Ad
A behaviorally targeted ad typically tracks the domains(s) where a user has visited via a cookie, groups this online behavior within a defined segment and then retargets that consumer based upon their defined behavioral segment as that user visits sites across the Web.
Social Ad
A Social Ad requires the consumer to interact with content that the user opted-in to be shared with friends in their social graph. This opted-in interaction is then communicated to the user’s online friends via a Social Ad that communicates the user’s interaction along with their persona (picture & name).
Beim Behavioral Targeting bekommt der User nur die Werbung eingeblendet, die seinen Interessen anscheinend entspricht – nach dem Prinzip der Vorschlagsysteme (durch Cookies).
Social Ads werden in den Sozialen Netzwerken selbst geschalten. Freunde weisen durch „friending oder fanning“ darauf hin.
Influencer Marketing
Eben auf dem Social Media Camp wieder gehört, dass die Identifikation von Influencern beim Online Reputation Management und auch beim Monitoring eine der großen Herausforderungen bedeutet.
Auf Wikipedie EN findet sich ein Eintrag über influencer-marketing. Was heißt das? Influencer oder Meinungsführer werden direkt angesprochen bzw. es wird mit ihnen in Kontakt getreten. Influencer haben Einfluss auf die Massemeinung, anstelle den Gesamtmarkt anzusprechen.
Diesen Ansatz finde ich recht spannend, denn damit werden Kommunikationsphänomene aus dem realen Leben ins Netz transportiert. Meinungsführer oder auch „Opinion Leader“ aus der klassischen Kommunikationstheorie bilden Meinungen, die dann von anderen Personen (teilweise unkritisch) übernommen werden. Die Opinion Leader kennen sich in bestimmten Bereichen sehr gut aus und wissen auch mein über absoluten Neuigkeiten Bescheid, die sich dann auch „bewahrheiten“. So viel dazu. Man kennt das aus seinem eigenen Leben, dass man sich (der Bequemlichkeit halber?) an Opinion Leadern orientiert, als selbst zu recherchieren. Gut so viel dazu.
Nun kommt das Marketing ins Spiel, online wie offline. Die Theorie der Meinungsführer existiert bereits seit 50 Jahren und seitdem wird es auch ein wenig falsch verstanden. Die Marketers denken sich nämlich: „Aha, wenn ich die Opinion Leader identifiziere und anspreche spare ich Geld und habe dennoch den gleichen Effekt.“ Aber davon auszugehen, dass die Opinion Leader ihre „Aufgabe“ auch direkt so verstehen (und nichts dafür bekommen…) halte ich für ziemlich dynamisch. Ein Opinion Leader weiß ja nicht, dass er angesprochen wird, um es anderen mitzuteilen. Er teilt es dann mit, wenn er das Produkt kauft und andere auf die Marke aufspringen, aber das geschicht indirekt.
Ein andere Situation finden wir online vor. Dort funktioniert das influencer-marketing über direkte Kommunikation mit dem Influencer (via Twitter, Blogs usw.). Dadurch erfährt er eine Wertschätzung und er erfährt auch in gewisser Weise von seiner „Rolle“. Aufgegriffen hat das beispielsweise T-Mobile als sie das neue Google-Handy G1 von bekannten Bloggern aus Österreich testen ließen. Unter http://www.mobileblogger.at können die Testberichte gelesen werden. Die Agentur Ambuzzador hat dabei eine Liste von Bloggern zusammengestellt, die aktiv bloggen, eine Affinität zum Thema Handy aufweisen und über genügend (Blog-) Reichweite bzw. Bekanntheitsgrad verfügen. Die Idee ist super, einzig die Struktur und Organisation der Beiträge auf dem Blog finde ich etwas durcheinander.
Die Suche nach den richtigen Meinungsbildnern ist wahrscheinlich die größte Herausforderung bei dieser Marketingform. Und da spielt dann auch wieder das Monitoring eine wichtige Rolle. Zu den einzelnen Tools: Es gibt freie und bezahlte Dienste, gute und schlechte. Liste folgt.
Die POST-Methode
when did we start trusting strangers?
McCann stellt eine interessante Frage, welche die Bedeutung von social media unterstreicht: „When did we start trusting strangers?“ beschäftigt sich mit der Frage, warum wir uns heute so vertrauensvoll in Sozialen Netzwerken im Internet bewegen. Im weiteren wird auf die Bedeutung von Meinungsaustausch und Meinungsbildnern im Netz eingegangen. „Influence econonmy“ nennt McCann Universal dieses Phänomen und beschreibt sog. „Super Influencers“, die die Welt durch Social Media verändern. Der deutschsprachige Raum wird bei dieser Darstellung nicht erwähnt, dennoch vermute ich, dass diese Ergebnisse für DE/AT/CH adaptierbar sind.
let me introduce AVISEO
Martin und ich habe uns letzten Sonntag über das AVISEO Logo hergemacht und uns überlegt, wie wir das Logo in Bezug auf die Unternehmensphilosophie am Besten darstellen können. Ich hatte dann die Idee es einfach aufzusprühen.
http://www.youtube.com/watch?v=AU2wiuh7e4A
AVISEO ist im August 2008 gestartet und betreut vor allem KMUs mit Google Adwords Kampagnen (SEM), Google Optimierung (SEO), Social Media, als auch Elemente des Geo-Marketing (GeoSeo). Seit einigen Monaten bin ich bei AVISEO als Social Media Expertin tätig und arbeite extrem gern gemeinsam mit Geschäftsführer Martin Zelewitz und meinem Kollegen Roman (Adwords) und Georg (SEO) zusammen. Warum? Es wird viel kommuniziert, diskutiert, Ideen überlegt, dann wieder verworfen usw. Jeder hat eine eigene Denkweise und das ist auch gut so.
Unser Ziel ist es vor allem Kleinere und Mittlere Unternehmen anzusprechen, um Strategien und Konzepte zu entwickeln, wie die einzelnen Tools und Elemente des Online-Marktings sinnvoll eingesetzt werden können. Die Werte in KMUs sind etwas anders gewichtet als bei großen Markenunternehmen, dafür herrscht aber eine sog. „Handschlag-Qualität“ und der Fakt, dass diese Firmen ihre Kunden meist noch persönlich kennen, ist nicht zu unterschätzen. Dennoch ist es eine Herausforderung Unternehmerinnen und Unternehmer der verschiedensten Branchen anzusprechen, aber was unglaublich spannend ist.
Bei der Darstellung des Logos war uns deshalb wichtig, einen sichtbaren „Entstehungsprozess“ zu zeichnen, woran abzulesen ist, dass sich AVISEO in einer Wachstumphase befindet. Bei diesem Prozess sind wir sehr flexibel, weshalb auch im Video immer wieder Änderungen am Logo zu sehen sind.
Dabei gehen wir bewährte Wege, verlassen abgetretene Pfade und betreten häufig Neuland, immer mit dem Ziel „Wir bringen Menschen auf Ihre Seite“.
Weitere Infos gibt es unter aviseo.at. (Wir kämpfen gerade mit Malware, einem Virus, auf der site). In Kürze wird es auch einen AVISEO Blog geben.








