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Archiv für die Kategorie ‘virales

IKEA mit neuer Kampagne

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Ich habe ja bereits vor zwei Jahren über eine IKEA-Kampagne geschrieben. Damals hat mich die Stimme des neuen Sprechers irritiert. Vor kurzem habe ich die aktuelle Kampagne entdeckt, die ich ziemlich witzig finde und auch glaube, dass sie Erfolg haben wird. Den neuen IKEA-Katalog gibt es hier zu bestellen.

"Bitte keine Werbung" IKEA Kampagne 2009 // Quelle: http://www.ikea.com/de

"Bitte keine Werbung" IKEA Kampagne 2009 // Quelle: http://www.ikea.com/de

IKEA „schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe“ für den Konsumenten. Zum einen hat dieser nun den Vorteil endlich auch einen „Bitte keine Werbung“ Aufkleber zu besitzen und gleichzeitig öffnet es ihm Türen und Tore für den neuen Katalog. Logisch. Das will doch jeder und entspricht wie auch dem aktuellen Commercial dem Lifestyle der Generation „Ich-schaffe-mir-meine-kleine-heile-Welt“. Die nette Stimme des Schweden gibt es darin leider immer noch nicht.

IKEA Werbespot (2009) „Weil es dein Zuhause ist“

Geschrieben von Anne Grabs

August 18, 2009 um 19:46

Social Media und VideoSEO

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Video-Seeding fällt eigentlich in den Bereich des Social Media Marketings oder auch Virales Marketing. Aber VideoSEO ist eine Mix aus Video-Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Generell geht es um die Frage, wie man es schaffen kann mit seinem Video auf den obersten Plätzen in Google gelistet zu werden.

VideoSEO enthält mehrere Parameter. Zunächst muss das Video auf die verschiedenen Video-Portale hochgeladen werden. Das ist natürlich irgendwie klar aber eben auch unbedingt notwendig. Am besten man lädt das Video auf die gängigen Portale wie Youtube, Vimeo, Sevenload, MyVideo, Clipfish, evtl. Kyte und Make.tv.
Im nächsten Schritt müssen die Videos richtig betitelt, beschrieben und beschlagwortet werden. Heißt Titel, Beschreibung und Tags – je nach zu optimierenden Keyword – müssen eingegeben werden.

Was sind die Vorteile von VideoSEO?

  1. Google ♥ Videos.
  2. Videos werden als Thumbnails/kleine Vorschaubilder dargestellt und weisen daher höhere Klickraten als übliche Google-Textanzeigen auf.
  3. Die Positionierung per Video mit einem hart umkämpften Begriff ist leichter als per Google Adwords, da die Konkurrenz diesen Trend meist (noch) nicht aufgegriffen hat.

Der zweite und weitaus schwierige Parameter ist der, dass Google auch die Anzahl der Abrufe, Klickraten, Bewertungen und Verlinkungen auf das Video bewertet.Ebenfalls eine Rolle spielt, wie oft das Video extern eingebunden also „embedded“ wurde. Diese Entwicklung eines Videos ist schwer vorhersehbar. Je größer der virale Effekt und die Beliebtheit eines Videos, desto mehr steigt die Anzeigenwahrscheinlichkeit auf den ersten Plätzen auf Google.

Geschrieben von Anne Grabs

Juli 10, 2009 um 15:26

Veröffentlicht in social media, video on demand, virales

interstitial-left-right-uptake-head-banner?

mit 3 Kommentaren

Auf der Suche nach Daniel Erk, der jetz als Urlaubsvertretung für Stefan Niggemeier auf dessen Blog bloggt und einen super Artikel über Demokratie im Netz „Von Sozialen Netzwerken & Sozialem Kapital“ geschrieben hat, habe ich einen recht interessanten, enaktiven Banner entdeckt, der sich per mouth-over von links nach rechts aufzieht.Ich frag mich nur, wie der Banner wohl heißen mag. interstitial-left-right-uptake-head-banner? Früher habe ich dann immer im Media Showroom von Gruner+Jahr nachgesehen. Nach deren Definition wäre es ein Expandable Ad. Nun ja, klassische Online Werbeformen werden zunehmend vom Suchmaschinenmarketing und -optimierung verdränkt, da die Klickraten (CTR) bei Bannern meist sehr niedrig (0,3% und weniger) sind und sie oft als „störend“ empfunden werden, vor allem bei Flash Layer, die auf einmal ins Bild erscheinen und nicht so einfach wieder wegzuklicken sind.

Werbebanner Spanien Urlaub

Ich bin immer auf der Suche nach witzigen, ansprechenden Anzeigen, online wie auch offline. Die Werbung in Österreich unterscheidet sich auch stark von der in Deutschland. Die Österreicher sind sehr viel humorvoller unterwegs. Ich denke da zum Beispiel an die Plaudertaschenwerbung von One (jetzt Orange). Allerings gibt es hier auch ständig „Wir sind…“ – Kampagnen, die ich ziemlich unkreativ finde. Leider gibt’s jetzt keine Plaudertaschen mehr. In diesem Sinne bye bye. Schön war’s mit euch.

Geschrieben von Anne Grabs

Juni 21, 2009 um 18:36

Obama in Dresden!

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Bild 9 Beinah hätte ich es verpasst. Obama kommt nach Dresden. Morgen, am 4.6. In Dresden     muss bereits die Hölle los sein. Und weil die Dresdner ihre Stadt so lieben, haben sie eigens eine website für dieses event ins Leben gerufen. Auf obama.besucht-dresden.de findet man die neuesten Updates, Twitter, Bilder usw. davon. Sehr coole Aktion und Kompliment an die Dresdner!

Nachtrag
Mh, heute morgen sagte man im Radio dass Obama noch in Ägypten sei. Kommt der denn wirklich heute?

Geschrieben von Anne Grabs

Juni 3, 2009 um 20:49

SPAR Österreich twittert

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SPAR Österreich

SPAR Österreich twittert mit eigenem Twitpic Accout. 80 Follower zählt @SPARoesterreich bis heute zu seinen digitalen „Verfolgern“. Mit dem Gezwitscher hat die Unternehmensgruppe vor ca. 3 Monaten begonnen. Dabei geht sie auf Themen wie neue Mitarbeiter, Preise & Auszeichnungen, Events, aber auch Produkte. Wenn große Unternehmen und Marken soziale Dienste im Internet nutzen, braucht es immer ein wenig Fingerspitzengefühl, wie es @zappos gelungen ist. Bisher sieht es so aus als würde SPAR alles richtig machen. Weiter so!

Geschrieben von Anne Grabs

Mai 7, 2009 um 16:30

Veröffentlicht in social media, twitter, virales, web 2.0

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Wieviel kostet Social Media?

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Ich bin eben auf die Arbeitsgemeinschaft Social Media gestoßen. Sie hat sich zum Ziel gemacht „Standards für die Vermessung und Erforschung von Weblogs und anderer Social Software“ zu etablieren. Sie wurde am 3. April nach der re:publica08 gegründet. Vorstand ist Benedikt Köhler und soweit ich  mich erinnern kann, hat er auf der re:publica09 ein sehr interessanten Vortrag über Soziale Netzwerke und deren Entwicklung gehalten.

Um Social Media messen zu können, müssen wir den Begriff Social Media erst einmal definieren. Und da geht’s schon los. Dr. Augustine Fou schrieb am 9. April „The ROI of Social Media is Zero“. Ganz so sehe ich das nicht, denn was Social Media Marketing und Strategien können, ist: Menschen über Produkte reden zu lassen. Wenn Coca Cola in Facebook eine Fanseite aufbaut, die innerhalb von etwa 6 Monaten (seit Dezember 2008) ca. 3,5 Mio. Fans generiert, ist das für den Coca-Cola nicht unerheblich. Diese 3,5 Mio. sind bekennende Fans, die Coca-Cola direkt anschreiben und ansprechen kann. Im Grunde eine sehr einfache und effiziente Form der Adressengenerierung und Imagewerbung. Doch hierbei handelt es sich um wirkliche Fans. Das Forum sowie die Gästebucheinträge sind sehr lebendig. Coca-Cola kann aus diesen Fans z.B. Cola-Tester machen, Gewinnspiele durchführen oder gesponsorte Events anteaser. Coca Cola ist nun eine sehr bekannte, commerzielle Marke und die 3,5 Mio. sind nicht für jede Marke realistisch. Die Chance aber kleine Marken oder neue Ideen in Communities zu etablieren, sehe ich als das eigentliche Wirkungsfeld für Social Media Marketing.

Dennoch ist das was Fou beschreibt nicht unerheblich. Er sagt, dass es so etwas wie Social Media nicht gibt, sondern nur Soziale Netzwerke. Dies sind die Orte wo Menschen und Freunden in sozialen Kontakt zu einander treten. Was man daraus ableiten kann, nennt Fou Social Marketing, d.h. Strategien, um „social actions“ wie Mund-zu-Mund-Werbung zu erhöhen. Auch hier können Communities oder Sites mit Community-Elementen dazu verhelfen über die Marke zu sprechen. Virales Marketing ist damit meiner Ansicht nach ein wichtiger Baustein von Social Media Marketing.

Zum Schluss möchte ich noch auf die Definition von ethority über Social Media Marketing eingehen. Ethority teilt in vier Kernthemen ein:

1. Social Media Tools (wie Fanpages, Gruppen, Widgets)

2. Seeding (z.B. Strategien zur Verteilung von Videoinhalten)

3. Monitoring & Databases (Statistiken, Nutzerzahlen, Tracking)

4. WOMMbats (abgeleitet von Word-of-Mouth-Marketing, Strategien zur Erhöhung von viralen Effekten)

Diese Einteilung halte ich für sehr schlüssig und sinnvoll – die reine Platzierung von Marken in Consumer Networks aber nicht. Ein Zusammenspiel aus allen diesen Bereichen ist erfolgreiches Social Media Marketing. Entscheidend ist wer hinter diesen Kampagnen steht. Am günstigsten sind ausgewählte Mitarbeiter oder der Chef selbst. Eine Agentur kann die Kommunikation des Unternehmens mit seinen Kunden nicht übernehmen! Hier ist Authentizität des Unternehmens bzw. die Bereitschaft über Produkt und Marke öffentlich zu reden, auch wenn es mal negative Beiträge gibt, gefragt. Es ist eine wirkliche (echte) Auseinandersetzung mit der Zielgruppe. Wenn das erfolgreich gelingt, dann ist eitel Wonne mit den Kunden :)

Zurück zur AG Social Media

Nachdem ich versucht habe zu skizzieren was ich unter Social Media Marketing verstehe, möchte ich nun noch zitieren wie die AG Social Media die Währung für Social Media ansetzt:
„Die Social-Media-Währung der AG Social Media besteht aus zwei Komponenten: einer Konversations-Reichweite, die nicht nur die primäre Reichweite von Werbeträgern in Social Media beinhaltet, sondern zusätzlich auch noch Abstrahl- und Mundpropagandaeffekte berücksichtigt. Dieses erweiterte Reichweitenmaß wird kombiniert mit einem Intensitätsmaß, das abbildet, wie hoch der jeweilige Share-of-Voice bzw. Share-of-Buzz eines Kanals in Bezug auf ein bestimmtes Thema ist. Die technische Kommission der Arbeitsgemeinschaft wird sich in den nächsten Wochen mit der technischen Umsetzung eines Messsystems für das Social-Media-Maß befassen.“

Mit dem Maß bin ich absolut einverstanden, aber sehr gespannt wie es umzusetzen ist. Wie misst man, ob sich zwei Menschen über ein Produkt unterhalten haben? Bei trnd wird der virale Effekt daran gemessen, wieviele von den Produktestern das Produkt anderen weitergegeben haben bzw. können sie anhand der Produkttesterauswertungen sehen wie die Resonanz war.

Insgesamt bleibt Social Media Marketing ein spannendes Feld, was Umdenken in der bisherigen Werbestrategie der Unternehmen verlangt und gleichzeitig aus einem gelungenen Marketing-Mix heute nicht mehr wegzudenken ist.

Geschrieben von Anne Grabs

Mai 1, 2009 um 15:02